Gold: Dollardruck bremst Aufwärtsdrang
Der Goldpreis gerät zum Quartalsende unter Verkaufsdruck. Während geopolitische Spannungen im Nahen Osten zuletzt noch als Stütze wirkten, übernimmt heute ein erstarkender US-Dollar das Steuer — und drückt den Preis auf 4.507 Dollar je Feinunze.
Zwei Kräfte, eine Richtung
Der Rückgang von rund 0,5 Prozent gegenüber dem gestrigen Londoner Nachmittagsfixing bei 4.529 Dollar klingt moderat. Dahinter steckt jedoch ein klares Muster: Steigende Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen erhöhen die Opportunitätskosten des zinslosen Edelmetalls, während der festere Dollar Gold für internationale Käufer verteuert. Beides zusammen reicht aus, um Gewinne abzuschmelzen.
Hinzu kommt technischer Verkaufsdruck durch auslaufende Monatsend-Optionen, der sich gezielt im Londoner Morgenhandel bemerkbar machte. Das Intraday-Tief von 4.501 Dollar um 10:45 Uhr UTC zeigt, wie knapp die psychologisch wichtige 4.500-Dollar-Marke gehalten wurde.
Strukturelle Unterstützung bleibt intakt
Trotz des Gegenwinds verhindert anhaltende Nachfrage aus dem offiziellen Sektor — sprich: Zentralbankkäufe — einen tieferen Einbruch. Das Handelsvolumen im OTC-Markt liegt rund zwölf Prozent über dem 20-Tage-Durchschnitt, was auf aktives institutionelles Umschichten hindeutet, nicht auf Panikverkäufe.
Technisch bleibt der Bereich um 4.500 Dollar entscheidend. Hält diese Marke bis zum New Yorker Handelsstart, spricht das für eine Stabilisierung. Gibt sie nach, rückt der 50-Tage-Durchschnitt bei rund 4.385 Dollar als nächste Auffanglinie in den Blick. Nach oben wartet bei 4.529 Dollar der erste nennenswerte Widerstand — eine Zone, an der heute bereits Verkäufer aktiv wurden.
Das Quartal endet damit in einer Konsolidierungsphase. Ein neues Kaufsignal braucht Gold einen klaren fundamentalen Auslöser — etwa eine geopolitische Eskalation oder eine überraschend dovische Aussage aus Washington.
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