Gold: Beständiger Aufschwung!
Kann die Krisenangst den starken US-Dollar besiegen? Während der Greenback auf Monatshochs notiert, flüchten Anleger dennoch in Gold und hieven den Preis zurück über die psychologisch wichtige 5.000-Dollar-Marke. Die Eskalation im Nahen Osten verändert die üblichen Korrelationen am Markt grundlegend.
Geopolitik schlägt Geldpolitik
Der primäre Treiber für die aktuelle Erholung ist das Ultimatum der US-Regierung an den Iran. Mit einer Frist von 10 bis 15 Tagen für ein Atomabkommen und Berichten über Truppenbewegungen im Persischen Golf preisen Händler eine erhebliche Risikoprämie ein. Dies überwiegt derzeit die belastenden Faktoren eines starken Dollar-Index (DXY), der bei 97,60 Punkten verharrt, sowie die restriktiven Signale der US-Notenbank Fed.
Zusätzliche Unterstützung erfährt der Sektor durch die Korrelation mit dem Ölpreis. Brent-Öl kletterte im Wochenvergleich um 5 Prozent auf über 71 Dollar. Dieses inflationäre Umfeld im Rohstoffsektor verstärkt die Nachfrage nach Gold als Absicherungsinstrument.
Silber und Minenwerte ziehen an
Nicht nur das gelbe Metall profitiert von der Flucht in Sicherheit. Der gesamte Edelmetallkomplex zeigt heute eine positive Dynamik:
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- Silber: Mit einem Sprung um 2,8 Prozent auf 80,57 US-Dollar lässt Silber Gold heute hinter sich und erholt sich deutlich vom Ausverkauf der Vorwoche.
- Platin & Palladium: Beide Metalle folgen dem Aufwärtstrend und legen um 2,3 Prozent bzw. 1,5 Prozent zu.
- Minenaktien: Branchenriesen wie Newmont und Barrick Gold verzeichnen im vorbörslichen US-Handel Gewinne und fungieren als Hebel auf den steigenden Goldpreis.
Institutionelle Investoren nutzen die Kursdelle offenbar zum Wiedereinstieg. Goldman Sachs bekräftigte heute das Kursziel von 5.400 US-Dollar bis Ende 2026 und verwies dabei auf die strukturelle Nachfrage der Zentralbanken.
Chartbild hellt sich auf
Technisch hat Gold in den letzten Stunden wichtige Signale geliefert. Der Kurs konnte den gleitenden Durchschnitt der letzten 21 Tage (SMA 21) bei etwa 5.006 US-Dollar zurückerobern. Damit hat sich dieser Bereich von einem Widerstand in eine unmittelbare Unterstützung verwandelt.
Der Fokus der Bullen liegt nun auf dem Widerstand bei 5.050 US-Dollar. Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Marke würde den Weg in Richtung 5.141 US-Dollar ebnen. Auf der Unterseite bietet die Marke von 4.989 US-Dollar den ersten Halt; ein Unterschreiten könnte jedoch einen erneuten Test der Wochentiefs auslösen.
Die Veröffentlichung der US-PCE-Inflationsdaten heute um 13:30 Uhr stellt den nächsten entscheidenden Wendepunkt dar. Sollte die Kernrate die Erwartungen von 0,3 Prozent übertreffen, könnten steigende Anleiherenditen den Goldpreis kurzfristig unter Druck setzen. Solange der Kurs jedoch über 4.990 US-Dollar schließt, bleibt die Tendenz aufgrund der geopolitischen Unsicherheiten bis zum Wochenende positiv.
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