Gold 3x ETC: Dollar-Griff lockert sich
Gold hat am Donnerstag eine deutliche Kehrtwende vollzogen. Ein schwächerer US-Dollar und erste Signale diplomatischer Entspannung im Iran-Konflikt stützen den Kurs. Während die Notierungen zuletzt deutlich korrigierten, halten große Wall-Street-Banken an ihren optimistischen Kurszielen für das Jahresende fest.
Nachdem der Goldpreis im Januar 2026 ein Rekordhoch von über 5.595 USD markiert hatte, sorgte ein erstarkter Dollar für eine kräftige Korrektur. Am heutigen Donnerstag zeigt sich jedoch eine Stabilisierung: Der Spot-Preis kletterte im Tagesverlauf um rund 2,7 % nach oben. Für gehebelte Produkte wie den WisdomTree Gold 3x Daily Leveraged ETC wirken diese Bewegungen durch den Faktor drei besonders intensiv. Trotz dieser Erholung im Tagesverlauf notiert der ETC heute mit einem Minus von 3,41 % bei 162,11 €.
Die Rolle der US-Notenbank
Die Volatilität wird maßgeblich durch die US-Geldpolitik und den Arbeitsmarkt befeuert. Zuletzt enttäuschten die Beschäftigtenzahlen mit einem Rückgang von 92.000 Stellen. Anstatt jedoch mit Zinssenkungen zu reagieren, hält die Federal Reserve die Zinsen stabil. Als Grund nennt die Notenbank die Unsicherheit durch schwankende Energiepreise. Da der Ölpreis der Sorte Brent über 108 USD notiert, bleibt der Inflationsdruck hoch.
Ein entscheidender Faktor für Gold bleibt das Verhältnis zum US-Dollar. Ein Anstieg des Dollar-Index (DXY) führt mathematisch fast immer zu fallenden Goldpreisen. Aktuell notiert der DXY bei etwa 99,65 Punkten und damit unter seinen jüngsten Höchstständen aus dem März, was dem Edelmetall wieder etwas Luft verschafft.
Banken bleiben optimistisch
Trotz der jüngsten Kursverluste von über 37 % innerhalb der letzten 30 Tage sehen viele Analysten das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Die Prognosen für das Jahresende 2026 liegen weit über dem aktuellen Niveau.
Analysten-Kursziele für Ende 2026:
- J.P. Morgan: 6.300 USD
- UBS: 6.200 USD (Potenzial bis 7.200 USD)
- Deutsche Bank: 6.000 USD
- Goldman Sachs: 5.400 USD
Neben den Investmentbanken stützen vor allem die Zentralbanken den Markt. Für das laufende Jahr wird mit Käufen von rund 850 Tonnen Gold gerechnet. Besonders China tritt seit 15 Monaten kontinuierlich als Käufer auf und hat seine Reserven deutlich aufgestockt. Auch Länder wie Kasachstan, Indonesien und Malaysia verstärken ihre Goldvorräte.
In den kommenden Tagen dürften die US-Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor sowie die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe für neue Impulse sorgen. Anleger achten dabei besonders darauf, ob die Daten den Druck auf die Fed erhöhen, die Zinsen noch vor Juni 2026 zu senken.
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