Apollo Silver treibt die Entwicklung seines Calico-Projekts in Kalifornien voran, allerdings ziehen sich die Anleger derzeit massiv zurück. Trotz der strategischen Bedeutung des Vorhabens für die US-Rohstoffversorgung belastet das makroökonomische Umfeld die Bewertung des Explorers deutlich. Die Diskrepanz zwischen operativen Fortschritten und der Kursentwicklung verschärft sich.

Makro-Gegenwind belastet Edelmetalle

Der Silbermarkt kämpft aktuell mit widersprüchlichen Signalen aus der Weltwirtschaft. Während die Industrieaktivität in den USA und der Eurozone im März leicht zulegte, signalisieren die Zentralbanken eine längere Phase hoher Zinsen. Für Edelmetalle ohne eigene Rendite ist dies ein schwieriges Fahrwasser. Die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen schwindet, was spekulatives Kapital aus dem Sektor abzieht.

Zusätzlich sorgen geopolitische Spannungen im Nahen Osten für Volatilität an den Rohstoffmärkten. Zwar stützt die strukturelle Angebotsknappheit bei Silber den physischen Preis, doch die Erwartungshaltung der Federal Reserve und der EZB wiegt für Minenwerte derzeit schwerer.

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Fortschritte am Calico-Projekt

Operativ meldete das Unternehmen zuletzt wichtige Meilensteine. Die Beauftragung von SLR Consulting mit einer wirtschaftlichen Erstbewertung (PEA) für das Calico-Projekt markiert den Übergang von der reinen Exploration zur konkreten Erschließungsplanung. Mit geschätzten 125 Millionen Unzen Silber in den Kategorien „gemessen und angezeigt“ sowie weiteren 58 Millionen Unzen in der Kategorie „abgeleitet“ verfügt das Projekt über eine beachtliche Substanz.

Ein weiterer strategischer Faktor ist die Aufnahme in ein Konsortium des US-Verteidigungsministeriums. Diese Zusammenarbeit zielt auf die Entwicklung kritischer Mineralienprojekte ab. Dies könnte die Genehmigungsprozesse beschleunigen und dem Unternehmen staatliche Unterstützung sichern, da Silber für die Energiewende und die KI-Infrastruktur unverzichtbar ist.

Kursrutsch auf 52-Wochen-Tief

Die Aktie markierte heute mit 1,87 Euro ein neues 52-Wochen-Tief. Der zweistellige Tagesverlust von fast zwölf Prozent unterstreicht die Nervosität der Marktteilnehmer, die fundamentale Projektdaten derzeit hinter die Zinsängste zurückstellen. Seit dem Erreichen des Jahreshochs Anfang März hat das Papier damit rund 39 Prozent an Wert verloren.

Am morgigen Freitag, den 27. März 2026, steht die Jahreshauptversammlung an. Neben der Wahl von Tom Peregoodoff zum Executive Chair dürften Investoren vor allem auf Details zum Zeitplan der wirtschaftlichen Bewertung warten. Die Ergebnisse dieser Studie werden darüber entscheiden, ob das Calico-Projekt die hohen Erwartungen an die Rentabilität erfüllen kann.

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