Global X Uranium ETF: Uran-Rallye
Der Uranmarkt wandelt sich derzeit von einem reinen Rohstoffsektor zu einem strategischen Eckpfeiler der globalen Energieversorgung. Angetrieben durch den massiven Strombedarf von KI-Rechenzentren und den globalen Trend zur CO2-freien Grundlastfähigkeit hat der Uranpreis im Januar erstmals seit zwei Jahren die Marke von 100 US-Dollar pro Pfund überschritten. Ist dies der Beginn einer langfristigen Neubewertung der Kernenergie?
Auch wenn der Spotpreis am Freitag bei 89,50 US-Dollar stagnierte, bleibt die Tendenz positiv: Im Monatsvergleich steht ein Plus von rund 7,3 Prozent, auf Jahressicht sogar ein Zuwachs von fast 35 Prozent.
- Preismarke: Uranpreis im Januar zeitweise über 100 USD/Lbs.
- Nachfrage: Steigender Strombedarf durch KI-Infrastruktur und Rechenzentren.
- Angebot: Kasachstan verschärft Explorationskontrollen; Kazatomprom sieht kaum Anreize für Neukapazitäten.
- Politik: USA stufen Uran als strategisches Mineral ein und stärken heimische Lieferketten.
Strategische Knappheit trifft auf KI-Hunger
Die Ursachen für den Preissprung sind vielfältig. Neben dem klassischen Bedarf für die Dekarbonisierung rücken zunehmend Rechenzentren für Künstliche Intelligenz in den Fokus, deren Hunger nach stabiler Stromversorgung Kernkraft wieder attraktiv macht. Flankiert wird dies durch politische Unterstützung in den USA, wo das Energieministerium die heimischen Lieferketten ausbaut.
Auf der Angebotsseite sorgen Berichte aus Kasachstan für Nervosität. Der weltgrößte Produzent Kazatomprom deutete an, dass das aktuelle Preisniveau noch nicht ausreiche, um signifikante neue Förderkapazitäten zu schaffen. Gleichzeitig wurden die Kontrollen für neue Explorationen verschärft, was das langfristige Angebot weiter verknappen könnte.
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Fokus auf Branchen-Schwergewichte
Der Global X Uranium ETF (URA) bündelt diese Trends in einem rund 7,1 Milliarden US-Dollar schweren Portfolio. Mit 56 Positionen bietet er einen breiten Marktzugang, wobei das Branchenschwergewicht Cameco mit einem Anteil von 23,3 Prozent die Richtung vorgibt. Dahinter folgen spezialisierte Unternehmen wie Oklo (6,95 %) und Uranium Energy (6,44 %).
Dass auch institutionelle Akteure wie der Sprott Physical Uranium Fund ihre Bestände Anfang 2026 um weitere 4 Millionen Pfund aufgestockt haben, unterstreicht die zunehmende Marktenge. Der ETF, der eine Gesamtkostenquote (TER) von 0,69 % aufweist, konkurriert in diesem Umfeld mit anderen spezialisierten Produkten wie dem Sprott Uranium Miners ETF (URNM).
Die Dynamik im Uranmarkt wird 2026 maßgeblich von der Notwendigkeit der Energieversorger geprägt bleiben, langfristige Lieferverträge abzuschließen. Da die Kontraktraten der Versorger über Jahre hinweg unter dem Wiederbeschaffungsniveau lagen, entsteht nun ein Nachholdruck. Dieser zwingt Versorger dazu, größere Mengen zu potenziell dauerhaft höheren Preisen zu sichern, um die globale Energiesicherheit zu gewährleisten.
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