Die Aktionärsstruktur bei Future Fuels gerät spürbar in Bewegung. Inmitten eines stark schwankenden Energieumfelds sichert sich Greencastle Resources ein größeres Aktienpaket an dem Unternehmen. Wie genau sieht dieser Deal aus, der völlig ohne den Einsatz von Bargeld auskommt?

Aktientausch statt Bargeld

Der am Sonntag bekannt gegebene Einstieg hat ein Volumen von 240.000 Kanadischen Dollar (CAD). Greencastle erwirbt 480.000 Stammaktien von Future Fuels, übernimmt diese jedoch von einem nicht namentlich genannten Dritten. Die Struktur der Transaktion ist markant: Es fließen keine liquiden Mittel. Stattdessen bezahlt Greencastle den Kaufpreis durch die Ausgabe von 4,8 Millionen eigenen Aktien aus dem Firmenbestand zu einem rechnerischen Wert von 0,05 CAD je Papier.

Zusätzliche Vermittlungsgebühren fallen bei diesem Geschäft nicht an. Die Transaktion benötigt nun lediglich noch die formelle Zustimmung der kanadischen Börsenaufsicht (TSXV). Für die neu ausgegebenen Wertpapiere gilt anschließend eine gesetzliche Haltefrist von vier Monaten und einem Tag.

Nervöses Marktumfeld

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Diese strategische Positionierung fällt in eine Phase hoher Sensibilität im Energiesektor. Erst am gestrigen Montag trieben geopolitische Spannungen im Nahen Osten den Preis für WTI-Rohöl kurzzeitig über die Marke von 119 US-Dollar pro Barrel, bevor eine leichte Beruhigung einsetzte. Dass das Interesse an alternativen Antriebsformen derzeit hoch ist, zeigte gestern auch der Branchenvertreter FuelCell Energy, der seinen Quartalsumsatz im Jahresvergleich um 61 Prozent auf 30,5 Millionen US-Dollar steigern konnte.

Trotz der allgemeinen Sektordynamik hatte die Future Fuels Aktie zuletzt einen schweren Stand. Das Papier schloss gestern bei 0,31 Euro und verbucht damit seit Jahresbeginn einen Abschlag von knapp 36 Prozent. Damit notiert der Titel aktuell deutlich unter seinen gleitenden Durchschnitten der letzten 50 und 200 Tage.

Die geplante Akquisition durch Greencastle Resources bindet nun gezielt Anteile an einen festen strategischen Partner. Sobald die Aufsichtsbehörde TSXV endgültig grünes Licht gibt, beginnt die viermonatige Sperrfrist für die neuen Aktien, was die Aktionärsstruktur zumindest bis in den Sommer hinein stabilisieren wird.

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