Fresenius feiert einen strategischen Durchbruch – und könnte damit den Grundstein für eine neue Wachstumsära legen. Die EU-Kommission gab heute grünes Licht für zwei hochkarätige Biosimilar-Medikamente der Fresenius-Tochter mAbxience. Damit greift der Gesundheitskonzern nach einem Stück vom milliardenschweren Osteoporose-Markt. Doch kann der Erfolg in Brüssel auch den Aktienkurs beflügeln?

Denosumab-Biosimilars: Mehr als nur eine Zulassung

Die Genehmigung für Denbrayce® und Izamby® markiert einen Meilenstein für Fresenius Kabi. Die Medikamente sind Nachahmerprodukte des Blockbusters Denosumab und zielen auf lukrative Anwendungsgebiete ab:

  • Osteoporose: Millionen Patienten in Europa leiden unter der Knochenkrankheit
  • Krebsbegleitung: Prävention knochenbedingter Komplikationen bei Krebspatienten
  • Marktpotenzial: Referenzprodukte generieren Milliardenumsätze – Fresenius greift an

Besonders bemerkenswert: Die Zulassung folgt der positiven CHMP-Empfehlung in Rekordzeit. Ab November 2025 sollen die Präparate auf den Markt kommen – ein klares Signal für die Schlagkraft von Fresenius' Biotech-Sparte.

Strategische Weichenstellung

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Diese Entscheidung aus Brüssel ist kein Zufall, sondern Resultat einer gezielten Neuausrichtung:

  1. Fokussierung auf Biotech: Fresenius baut seine Kompetenzen in hochkomplexen Nachahmerprodukten systematisch aus
  2. Pipeline-Stärke: Die erfolgreiche Zulassung belegt Forschungskapazitäten jenseits generischer Medikamente
  3. Margentreiber: Biosimilars versprechen höhere Erträge als klassische Generika

"Damit positioniert sich Fresenius als ernstzunehmender Player im wachstumsstarken Biosimilar-Markt", kommentiert ein Branchenkenner. Die Aktie, die seit Jahresanfang bereits über 25% zulegte, könnte nun neuen Schwung erhalten.

Kursreaktion abwarten – aber Potenzial erkennbar

Während die Nachricht aus Brüssel strategisch kaum zu überschätzen ist, bleibt die unmittelbare Kursreaktion verhalten (-0,9% auf 42,21€). Doch langfristig könnte dieser Coup den Beweis liefern, dass Fresenius seine Transformation vom Krankenhausbetreiber zum innovativen Gesundheitskonzern erfolgreich meistert. Die kommenden Quartale werden zeigen, ob der Markteintritt im November zum erhofften Wachstumsmotor wird.

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