Für die Aktionäre von Fermi rückt der 30. März 2026 als entscheidender Termin in den Fokus. An diesem Tag endet nicht nur die Haltefrist für Insider und Großinvestoren, gleichzeitig legt das Unternehmen seine Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 vor. Diese Ballung von Ereignissen trifft auf ein Marktumfeld, in dem die Aktie bereits erheblich unter Druck steht.

Entscheidungstag am 30. März

Das Auslaufen der sogenannten Lock-up-Periode bedeutet, dass institutionelle Anleger und Insider erstmals ihre Anteile verkaufen dürfen. In Kombination mit der anstehenden Veröffentlichung der Jahreszahlen entsteht ein volatiles Zeitfenster für die Kursentwicklung. Investoren suchen nach Belegen, dass die ambitionierten Pläne im Bereich der KI-Energieinfrastruktur finanziell tragfähig sind. Der Markt erwartet den ersten detaillierten Einblick in die Kapitalausstattung des Unternehmens seit den ersten Finanzierungsrunden nach dem Börsengang.

Fokus auf Projekt Matador

Gleichzeitig erhofft sich der Markt neue Details zum „Project Matador“ in Texas. Fermi agiert als Real Estate Investment Trust (REIT) an der Schnittstelle zwischen großflächiger Energieerzeugung und dem wachsenden Bedarf an Rechenkapazität für künstliche Intelligenz. Im Fokus steht dabei der Aufbau eines privaten Stromnetzes, das Hyperscaler unabhängig vom öffentlichen Versorgungsnetz mit Energie versorgen soll.

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Folgende Eckpunkte stehen bei den kommenden Veröffentlichungen im Mittelpunkt:
- Zeitplan für die 1,1-Gigawatt-Einspeisung bis Ende 2026
- Beschaffungsstatus von Erdgasanlagen mit langen Vorlaufzeiten
- Strategie zur Skalierung des privaten Stromnetz-Modells

Die aktuelle Marktreaktion fällt deutlich negativ aus. Am Mittwoch rutschte das Papier um 9,60 % ab und markierte bei 5,84 € ein neues 52-Wochen-Tief. Seit dem Höchststand im Oktober 2025 hat die Aktie damit über 77 % an Wert verloren, was die Skepsis der Anleger vor den anstehenden Meilensteinen unterstreicht.

Der kommende Finanzbericht wird zeigen, wie Fermi die kapitalintensive Umsetzung seiner Vision eines privaten 11-Gigawatt-Netzes stemmen will. Besonders die Liquiditätssituation dürfte darüber entscheiden, ob das Vertrauen der Investoren nach dem Ende der Haltefrist stabil bleibt oder weitere Verkäufe den Kurs belasten.

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