In Österreich haben Verbraucher unter steigenden Preisen besonders zu leiden. Denn anders als in vielen anderen europäischen Staaten ging hier die Inflation zuletzt nicht in Richtung des Zwei-Prozent-Ziels der EZB. die Jahresinflation lag in vielen Monaten oberhalb von vier Prozent und wurde für das Gesamtjahr 2025 bei 3,6 Prozent. Entlastung kommt für die Österreicherinnen und Österreicher nun aber immerhin beim Strompreis in Sichtweite.

Nachdem der Verbund bereits günstigere Tarife ankündigte, folgt nun auch EVN diesem Beispiel. Ab 1. April sollen die Preise auf "durchschnittlich" etwa zehn Cent je Kilowattstunde sinken. Dies gelte sowohl für Neu- und Bestandskunden, teilte der Versorger mit. Weiteres sparpotenzial ergebe sich bei der Nutzung von Sommer-Netz-Arbeitspreisen. Wer in den Sommermonaten seine Verbräuche auf das Sonnenfenster von 10 bis 16 Uhr lenkt, spare doppelt.

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Neue Möglichkeiten bei EVN

Verglichen mit Tarifen aus dem Vorjahr ergibt sich laut EVN ein Einsparpotenzial von etwa 190 Euro jährlich, was die jährlichen Stromkosten um 15,5 Prozent reduzieren soll. Ermöglicht wurde der Schritt dem Unternehmen zufolge durch Rekordinvestitionen in den letzten Jahren sowie neue politische Rahmenbedingungen. In der Politik wurden die Preissenkungen unter anderem von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) begrüßt.

Die Anleger sind allem Anschein nach eher weniger begeistert. Schlißelich führen Preissenkungen an der Börse erst einmal zu der Vermutung, dass die Margen nachlassen könnten. Die EVN-Aktie wertete am Freitagmorgen um 1,4 Prozent auf 27,75 Euro ab, hielt sich damit aber noch auf einem recht ansehnlichen Niveau. Da einige Politiker bereits dezent Druck ausübten, ließen sich die Preisreduzierungen wohl auch kaum vermeiden.

Entspannung in Sicht

Preissenkungen müssen für Unternehmen und Anleger nicht zwingend eine schlechte Nachricht sein. So die Kosten ebenfalls nachlassen, kann die Bilanz durchaus noch zulegen. Zudem bleibt auch das Szenario einer konjunkturellen Erholung, was den Verbrauch ankurbeln und damit die Umsätze steigern könnte. Es wird spannend zu sehen sein, wie sich die geringeren Strompreise auf die Stimmung unter den Verbrauchern auswirken mag.

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