Ethereum steht zum Wochenende gleich von mehreren Seiten unter Zugzwang. Der Kurs rutschte spürbar ab, während im Hintergrund eine Mischung aus gehebelten Positionen, ETF-Abflüssen und makroökonomischem Gegenwind auf den Markt trifft. Ausgerechnet jetzt sorgt auch ein Budget-Update aus dem Ethereum-Umfeld für neue Interpretationsspielräume.

Leverage-Flush verstärkt die Abwärtsbewegung

Der Rücksetzer kam nicht aus dem Nichts: Am Wochenende wurden laut den im Quelltext genannten Daten vor allem gehebelte Wetten auf steigende Kurse aus dem Markt gedrückt. Rund 383 Mio. US-Dollar an ETH-Positionen wurden innerhalb eines Tages liquidiert – über 90% davon Long-Positionen.

Dünne Liquidität am Wochenende kann solche Kettenreaktionen beschleunigen. Dazu kamen laut Bericht steigende geopolitische Spannungen im Nahen Osten, die die Nervosität zusätzlich erhöhten.

Einordnend dazu: Laut den bereitgestellten Kursdaten lag Ethereum am Freitag bei 2.818,82 US-Dollar, ein Tagesminus von -6,25%.

Buterin kündigt „milde Austerität“ an – und setzt Prioritäten

In diese Marktphase platzte am Samstag auch ein strategisches Update von Vitalik Buterin zur Finanzpolitik der Ethereum Foundation. Demnach geht die Stiftung in eine Phase „milder Austerität“ – also in eine straffere Budgetdisziplin.

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Gleichzeitig betonte Buterin den Fokus auf langfristige Kernbereiche: Er zog 16.384 ETH (im Text mit rund 45 Mio. US-Dollar beziffert) ab, um „Full-Stack“-Open-Source-Entwicklung zu finanzieren – mit Schwerpunkt Privacy und Security-Infrastruktur. Laut Bericht hält die Foundation insgesamt Vermögenswerte von rund 558 Mio. US-Dollar. Unterm Strich wirkt das wie ein Kurs: weniger Streuverlust, mehr Konzentration auf Protokoll-Sicherheit.

ETF-Abflüsse, Strukturfragen und Makro-Gegenwind

Auch von institutioneller Seite kam zuletzt kein Rückenwind. US-Spot-ETFs auf Ethereum verzeichneten über die vergangene Woche netto Abflüsse von rund 327 Mio. US-Dollar. Das spricht zumindest kurzfristig für Vorsicht bei größeren Adressen.

Dazu kommen strukturelle Punkte, die im Quelltext mit einer JPMorgan-Einschätzung verknüpft werden:

  • Fragmentierung der Liquidität: Aktivität wandert in Layer-2-Netzwerke wie Base, Arbitrum und Optimism.
  • Sinkende Einnahmen: Niedrigere Mainnet-Gebühren reduzieren den deflationären „Burn“-Effekt.
  • Wettbewerb: Konkurrenz durch schnellere Chains wie Solana bleibt präsent.

Parallel bleibt das Umfeld für Risiko-Assets angespannt: Der Dezember-PPI stieg laut Text um 0,5% (stärkster Anstieg seit Mitte 2025). Damit wurden Erwartungen an Fed-Zinssenkungen 2026 neu eingepreist – ein Faktor, der spekulativen Anlagen kurzfristig Gegenwind geben kann.

Als nächste Orientierungsmarke rückt nun die psychologisch wichtige 2.500-Dollar-Zone in den Fokus: Hält sie, beruhigt sich die Lage eher; bricht sie, dürfte der Markt die Mischung aus Liquidationen, ETF-Abflüssen und Makro-Stress erst einmal weiter verdauen.

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