Ethereum-Anleger erleben derzeit ein Wechselbad der Gefühle. Trotz massiver Zuflüsse bei Stablecoins und institutioneller Käufe prallte der Kurs an einer entscheidenden Hürde ab. Während die Fundamentaldaten teilweise Hoffnung machen, deutet die Charttechnik kurzfristig auf eine erneute Bewährungsprobe hin.

Charttechnische Hürden

Der Versuch, die Marke von 2.200 US-Dollar nachhaltig zu überwinden, ist vorerst gescheitert. Nachdem der Kurs gestern an diesem Widerstand abgewiesen wurde, warnen Analysten vor einer möglichen Korrektur. Charttechnisch rückt nun die Unterstützungszone bei 1.826 US-Dollar ins Blickfeld. Mit einem aktuellen Kurs von rund 2.083 US-Dollar und einem Jahresverlust von über 30 Prozent bleibt die Lage angespannt.

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Dabei mangelt es nicht an partiellem Kaufinteresse. Institutionelle Akteure nutzten die jüngsten Kurse für Zukäufe, wie eine Order über 50.000 ETH durch Bitmine belegt. Doch dieses Engagement reicht momentan nicht aus, um den Verkaufsdruck auf höheren Niveaus vollständig zu absorbieren.

Handelsaktivität nimmt zu

Ein Blick auf die Börsendaten offenbart eine Rückkehr der Volatilität. Auf der Handelsplattform Binance erreichte das Volumen mit fast 30 Millionen umgesetzten ETH in den letzten 30 Tagen ein Sechs-Monats-Hoch. Auch die Derivate-Daten zeigen, dass Leerverkäufer ihre Positionen glattstellen, was oft ein stabilisierender Faktor ist. Positiv stimmt zudem der sogenannte Coinbase-Premium-Indikator, der auf eine anhaltende Nachfrage US-amerikanischer Investoren hindeutet.

Liquidität trifft auf Gegenwind

Hoffnung macht auch die Liquiditätsseite: Der Stablecoin-Emittent Circle brachte zwischen dem 2. und 4. März zwei Milliarden neue USDC in Umlauf. Historisch betrachtet fließen solche Summen oft zeitverzögert in den Krypto-Markt und stützen die Kurse. Dem gegenüber steht allerdings ein schwieriges makroökonomisches Umfeld mit steigenden Renditen für 10-jährige US-Staatsanleihen, was Risiko-Assets wie Ethereum weiterhin belastet.

Für die kurzfristige Entwicklung ist nun das Verhalten der Marktteilnehmer an der Unterstützung von 1.826 US-Dollar ausschlaggebend. Sollte diese Marke halten, könnte sich genügend Kaufdruck aufbauen, um den Widerstand bei 2.200 US-Dollar erneut zu testen. Ein Bruch nach unten würde das charttechnische Bild hingegen deutlich eintrüben.

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