Ethereum: Verkaufsdruck nimmt zu
Für Ethereum-Anleger gestaltet sich der Februar-Start ungemütlich. Die zweitgrößte Kryptowährung steht unter erheblichem Abgabedruck, ausgelöst durch eine Welle von Liquidationen und eine allgemeine Marktunsicherheit. Während der Kurs korrigiert, richten sich die Blicke der Entwicklergemeinde bereits auf das geplante "Glamsterdam"-Upgrade und die langfristige technologische Vision für das Jahr 2026.
Liquidationswelle belastet Kurs
Die aktuelle Marktschwäche spiegelt sich in den Notierungen wider. Der Kurs von Ethereum liegt derzeit bei 2.818,82 USD, nachdem er bereits am Freitag mit einem Minus von 6,25 Prozent deutlich nachgegeben hatte. Verantwortlich für diese Dynamik sind laut Marktbeobachtern massive Liquidationen am Derivatemarkt.
Insbesondere Long-Positionen wurden zwangsweise glattgestellt, was den Abwärtsdruck in einem ohnehin fragilen Umfeld beschleunigte. Die Kombination aus technischen Verkäufen und einer generellen "Risk-off"-Stimmung bei Anlegern sorgte für den schärfsten Rücksetzer seit Oktober 2025. Milliarden an Marktkapitalisierung wurden in dieser Korrekturphase vernichtet.
Institutionelle Anleger unter Wasser
Diese Entwicklung setzt auch professionelle Marktteilnehmer unter Zugzwang. Berichten zufolge sitzen große institutionelle Adressen wie "BitMine" auf erheblichen nicht realisierten Verlusten, da die aktuellen Notierungen deutlich unter deren durchschnittlichen Einstiegsniveaus liegen. Dass diese Großanleger ihre Positionen trotz der Buchverluste bislang halten, deutet zwar auf eine langfristige Strategie hin, unterstreicht aber gleichzeitig die derzeitige Belastungsprobe für das "Smart Money".
Der Weg nach "Glamsterdam"
Ungeachtet der Preisvolatilität läuft die technische Weiterentwicklung des Netzwerks weiter. Im Fokus steht das für die erste Jahreshälfte 2026 angekündigte Protokoll-Upgrade mit dem Codenamen "Glamsterdam". Ziel dieses Updates ist eine Optimierung der Transaktionsverarbeitung, um das Netzwerk schneller und kostengünstiger zu machen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der sogenannten "Proposer-Builder Separation" (PBS). Im späteren Jahresverlauf soll mit "Hegota" ein weiteres Upgrade folgen, das Verbesserungen bei der Datenbereinigung und Zensurresistenz verspricht.
Auch philosophisch hat Mitgründer Vitalik Buterin den Kurs für das Jahr vorgegeben. Er rief 2026 zum Jahr der "digitalen Selbstbestimmung" aus. Im Kern geht es darum, die Abhängigkeit von zentralisierten Strukturen zu verringern und Ethereum als robuste Basis für dezentrale Anwendungen und KI-Interaktionen zu festigen.
Das weitere Marktgeschehen dürfte kurzfristig davon abhängen, ob die wichtige Unterstützungszone um 2.400 USD im Falle weiterer Schwäche verteidigt werden kann. Zudem warten Investoren auf konkrete Termine für das "Glamsterdam"-Testnet, die neue Impulse liefern könnten.
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