Ethereum handelt aktuell bei 3.333 US-Dollar – ein Plus von über 7 Prozent binnen 24 Stunden. Während sich die Märkte nach den jüngsten US-Inflationsdaten stabilisieren, zeigt sich bei der zweitgrößten Kryptowährung ein bemerkenswertes Muster: Institutionelle Investoren kaufen massiv zu und binden ihre Bestände langfristig. Gleichzeitig prognostizieren Großbanken wie Standard Chartered einen Kursanstieg auf bis zu 40.000 US-Dollar bis 2030.

Massive Akkumulation durch Bitmine

Das institutionelle Engagement erreicht eine neue Dimension. Bitmine, einer der größten Ethereum-Halter weltweit, kaufte Mitte Januar weitere 24.266 ETH im Wert von rund 76 Millionen US-Dollar. Damit hält das Unternehmen nun insgesamt 4,16 Millionen ETH – ein Gegenwert von etwa 13 Milliarden US-Dollar.

Noch aufschlussreicher: Am 13. Januar stakete Bitmine Ethereum im Wert von 340 Millionen US-Dollar innerhalb eines einzigen Tages. Die gesamten gestakten Bestände des Unternehmens belaufen sich inzwischen auf fast 4 Milliarden US-Dollar, was rund 1 Prozent der gesamten zirkulierenden ETH-Menge entspricht. Diese Coins sind dem freien Handel entzogen und signalisieren eine langfristige Überzeugung ins Ethereum-Netzwerk.

Standard Chartered sieht 15.000 Dollar bis 2027

Die britische Großbank Standard Chartered hat ihre Ethereum-Prognose konkretisiert und das Jahr 2026 explizit als "Ethereum-Jahr" bezeichnet. Analyst Geoff Kendrick erwartet folgende Kursziele:

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Ethereum?

  • Ende 2026: 7.500 US-Dollar
  • Ende 2027: 15.000 US-Dollar
  • Ende 2030: 40.000 US-Dollar

Die Bank begründet ihre bullishe Einschätzung mit drei Faktoren: die wachsende Bedeutung von Stablecoins auf Ethereum, die Tokenisierung realer Vermögenswerte und das sich weiterentwickelnde DeFi-Ökosystem. Kendrick sieht Ethereum weniger als reines Wertaufbewahrungsmittel, sondern als fundamentale Infrastruktur für das globale Finanzsystem – was langfristig höhere Bewertungsmultiplikatoren rechtfertigen könnte.

Technische und regulatorische Katalysatoren

Auf technischer Ebene profitiert das Netzwerk vom Fusaka-Upgrade aus Dezember 2025, das die Datenkapazität um 800 Prozent erhöhte und die Transaktionsgebühren stabilisierte. Zudem arbeitet Mitgründer Vitalik Buterin an seinem "Walkaway Test" – einem Konzept, das Ethereum so robust machen soll, dass es 100 Jahre ohne aktive Entwicklereingriffe funktionieren könnte.

Regulatorisch könnte der sogenannte CLARITY Act zum Wendepunkt werden. Das US-Gesetzesvorhaben soll klare Rahmenbedingungen für digitale Assets schaffen. Standard Chartered wertet dies als potenzielle "Freischaltung" für institutionelles Kapital, das bisher regulatorische Unsicherheiten scheut.

Mit schrumpfenden Exchange-Beständen durch Staking, technischen Fortschritten und möglicher Regulierungsklarheit steht Ethereum vor einem entscheidenden Jahr – während die Kurse bereits deutlich über der psychologisch wichtigen 3.000-Dollar-Marke notieren.

Ethereum: Kaufen oder verkaufen?! Neue Ethereum-Analyse vom 14. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Ethereum-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Ethereum-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 14. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Ethereum: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...