Ethereum: Historischer Meilenstein
Ethereum knackt die 3.200-Dollar-Marke und erreicht ein Drei-Wochen-Hoch. Der Grund: Zum ersten Mal in der Geschichte erhalten US-Anleger über einen regulierten ETF Erträge aus dem Staking – ausgeschüttet in bar. Gleichzeitig zeigen On-Chain-Daten eine dramatische Trendwende bei den Validatoren.
Premiere bei Grayscale
Am 5. und 6. Januar 2026 schüttete Grayscale erstmals Staking-Renditen an die Inhaber seines ETHE ETF aus. Pro Anteil erhielten Anleger 0,083178 US-Dollar in bar – erwirtschaftet zwischen Oktober und Dezember 2025. Auf das Jahr hochgerechnet ergibt sich eine durchschnittliche Rendite von etwa 2,98 Prozent.
Damit wird Ethereum für institutionelle Investoren greifbarer: Sie partizipieren an den Netzwerk-Belohnungen des Proof-of-Stake-Mechanismus, ohne selbst Validator-Nodes betreiben oder Private Keys verwalten zu müssen. Das senkt die technische Hürde erheblich und könnte den Zufluss weiterer institutioneller Gelder beschleunigen.
Validator-Warteschlange auf dem Kopf
Die On-Chain-Daten zeigen eine fast vollständige Umkehr der Stimmung. Die Exit-Warteschlange – also die Zahl der Validatoren, die ihre gestakten ETH abziehen wollen – ist kollabiert. Nach einem Höchststand von 2,67 Millionen ETH im September 2025 liegt sie aktuell nahezu bei null. Die Wartezeit beträgt nur noch rund eine Minute.
Gleichzeitig schnellt die Entry-Warteschlange in die Höhe: Über 1,3 Millionen ETH warten darauf, ins Netzwerk eingebunden zu werden – der höchste Stand seit Mitte November 2025. Vor allem institutionelle Akteure treiben diesen Trend. Das Krypto-Unternehmen BitMine etwa hat allein am 3. Januar 82.560 ETH im Wert von rund 260 Millionen Dollar gestakt. Insgesamt soll die Firma zwischen 659.000 und 779.000 ETH halten.
Technische Fortschritte und BPO2-Upgrade
Parallel dazu schreitet die technische Entwicklung voran. Mitbegründer Vitalik Buterin erklärte diese Woche, Ethereum habe das sogenannte Blockchain-Trilemma – den Spagat zwischen Dezentralisierung, Sicherheit und Skalierbarkeit – im laufenden Betrieb gelöst. Als Beleg führte er die Aktivierung von PeerDAS (Peer Data Availability Sampling) im Dezember 2025 an. Zudem befinden sich ZK-EVMs, also Zero-Knowledge-Implementierungen der Ethereum Virtual Machine, in der Alpha-Phase.
Am 7. Januar 2026 folgt das nächste Update: Das „Blob Parameter Only Upgrade 2" (BPO2) soll die Blob-Kapazität pro Block erhöhen – auf 14 im Regelfall, maximal 21. Das würde die Transaktionskosten für Layer-2-Netzwerke weiter senken und Ethereums Rolle als Abwicklungsschicht stärken.
Zugang über klassische Banken
Auch die Zugangswege für traditionelle Anleger weiten sich aus. Bank of America hat diese Woche ihre Berater autorisiert, Krypto-ETPs mit Allokationen zwischen einem und vier Prozent zu empfehlen. Solche internen Freigaben können erhebliche Kapitalströme freisetzen – gerade von vermögenden Kunden, die bisher durch Compliance-Vorgaben außen vor blieben.
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