Ethereum hat sich nach einer turbulenten Phase zuletzt etwas beruhigt. Damit verschiebt sich der Blick vieler Anleger weg vom reinen Kursrauschen – hin zu handfesten Themen wie Netzwerk-Upgrades und Regulierung. Denn genau dort könnten sich in den nächsten Wochen die Weichen für 2026 stellen.

Upgrades sollen Tempo und Effizienz bringen

Auf der technischen Seite steht für 2026 eine ganze Reihe an Verbesserungen auf der Roadmap. Im Zentrum der Aufmerksamkeit: das Upgrade „Glamsterdam“, das für die erste Jahreshälfte erwartet wird. Es soll vor allem die Skalierbarkeit kurzfristig verbessern und Transaktionen („Gas“) effizienter machen. Dahinter steckt auch ein strategisches Ziel: ein schnellerer und besser planbarer Release-Zyklus.

Später im Jahr könnte dann ein weiteres Upgrade folgen – unter Namen wie „Hegota“ oder „Heze-Bogota“ im Gespräch. Der Fokus soll hier stärker auf Dezentralisierung und Privatsphäre liegen. Unterm Strich geht es um die Kernfrage, ob Ethereum zuverlässig mitwachsen kann, wenn die Nutzung weiter anzieht.

Zusätzlich hat die Ethereum Foundation ein eigenes Team aufgebaut, das sich um Post-Quantum-Sicherheit kümmert. Damit soll das Netzwerk langfristig gegen künftige Risiken durch deutlich leistungsfähigere Computer abgesichert werden.

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Europa-Regeln rücken Institutionelle in den Vordergrund

Neben der Technik wird 2026 vor allem die Regulierung zum Taktgeber – besonders in Europa. Auf der Ethereum Community Conference (EthCC) im französischen Cannes (30. März bis 2. April 2026) dürfte institutionelle Beteiligung ein dominantes Thema werden. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Parallel wird die EU-Verordnung MiCA (Markets in Crypto-Assets) umgesetzt, die digitale Vermögenswerte in einen klareren rechtlichen Rahmen bringen soll.

Diese neue Klarheit gilt als wichtiger Baustein, um weiteres institutionelles Kapital anzuziehen – gerade weil viele professionelle Investoren ohne eindeutige Regeln nur zögerlich agieren.

Knappere handelbare Menge als zusätzlicher Faktor

Ein weiterer Punkt, der die Erzählung rund um Ethereum prägt: die sinkende frei handelbare Menge. Ein Bericht für das erste Quartal 2026 hebt hervor, dass ein erheblicher Teil des ETH-Angebots in Staking, Unternehmensbeständen und ETFs gebunden ist. Dadurch bleibt weniger Angebot „am Markt“ verfügbar – eine Dynamik, die in Kombination mit regulatorischer Klarheit die Rolle von Ethereum als Abwicklungs- und Settlement-Schicht im Finanzsystem stärker in den Vordergrund rückt.

Nach dem Rücksetzer am Freitag (Tag -6,25%) liegt Ethereum zudem nur knapp über dem 52‑Wochen‑Tief – ein Umfeld, in dem fundamentale Impulse besonders genau gelesen werden. In den kommenden Wochen werden daher vor allem zwei Termine und Themen den Ton setzen: neue Details zu „Glamsterdam“ in der ersten Jahreshälfte und die EthCC Ende März/Anfang April als Bühne für MiCA und institutionelle Fragen.

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