Ethereum steht unter Druck. Während Co-Gründer Vitalik Buterin weiterhin Millionen-Beträge liquidiert, kämpft die zweitgrößte Kryptowährung um die psychologisch wichtige 2.000-Dollar-Marke. Gleichzeitig kündigt die Ethereum Foundation ambitionierte Upgrades für 2026 an – ein Widerspruch zwischen technischer Vision und Marktrealität.

Buterin verkauft für 15,5 Millionen Dollar

On-Chain-Daten vom 22. Februar zeigen: Buterin hat erneut 3.500 ETH aus dem DeFi-Protokoll Aave abgezogen und 571 Token für rund 1,13 Millionen Dollar verkauft. Seit Anfang Februar summieren sich seine Verkäufe auf über 7.380 ETH – ein Gegenwert von etwa 15,5 Millionen Dollar.

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Die anhaltenden Verkäufe treffen Ethereum in einer schwachen Phase. Der Kurs liegt bei knapp 1.960 Dollar, ein Minus von rund 30% innerhalb eines Monats. Vom 52-Wochen-Hoch bei 4.829 Dollar ist die Kryptowährung weit entfernt.

Staking-Nachfrage bricht ein

Zwar sind nach wie vor über 36 Millionen ETH gestakt – mehr als 30% des gesamten Angebots. Doch die Dynamik kehrt sich um: Die kumulierten Netto-Staking-Einlagen der vergangenen sechs Monate sind um fast 50% gefallen, von 1,99 Millionen ETH Mitte Januar auf nur noch 1,008 Millionen ETH Ende Februar.

Parallel dazu steigt die Liquidität an den Börsen. Über 345.000 ETH wurden kürzlich auf Handelsplattformen transferiert – ein Zeichen dafür, dass mehr Anleger ihre Token wieder handelbar machen. Das zusätzliche Angebot verschärft den Verkaufsdruck.

Upgrades sollen Wende bringen

Die Ethereum Foundation setzt auf technische Innovation. Mit "Glamsterdam" plant sie für die erste Jahreshälfte 2026 ein Update, das das Gas-Limit deutlich erhöhen und die Verarbeitungskapazität auf über 100 Millionen steigern soll. Parallel-Execution und verbesserte Datenspeicherung sind die Kernelemente.

Für die zweite Jahreshälfte ist "Hegota" angekündigt. Das Upgrade führt FOCIL ein – einen Anti-Zensur-Mechanismus auf Protokollebene, der Validatoren daran hindern soll, gültige Transaktionen zu ignorieren. Beide Updates zielen darauf ab, Ethereum skalierbarer und dezentraler zu machen.

Unterbewertung oder Bärenfalle?

Die Bewertungskennzahlen deuten auf eine mögliche Unterbewertung hin. Laut Blockchain-Analysefirma Santiment liegt das 30-Tage-MVRV-Verhältnis bei minus 14,3% – ein Signal, dass Ethereum im Vergleich zu anderen großen Kryptowährungen günstig bewertet sein könnte.

Dennoch haben Großinvestoren ihre Positionen seit Mitte Februar massiv reduziert. Hunderte Millionen Dollar an Futures-Positionen könnten bei steigender Volatilität liquidiert werden. Ob die technischen Fortschritte ausreichen, um das Vertrauen zurückzugewinnen, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

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