Der Ethereum-Kurs bröckelt. Mit einem Minus von rund 2,1 Prozent binnen 24 Stunden kämpft die zweitgrößte Kryptowährung aktuell um die Marke von 3.100 US-Dollar – weit entfernt vom Allzeithoch bei knapp 5.000 Dollar im August. Während Investoren nervös werden und Kapital aus Risiko-Assets abziehen, bahnt sich im Hintergrund eine Entwicklung an, die den Markt in Aufruhr versetzen könnte: Knapp 2 Millionen ETH stehen kurz davor, entsperrt zu werden. Droht jetzt eine Verkaufswelle?

Validators wollen raus – droht Verkaufsdruck?

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Fast 2 Millionen Ethereum warten in der Warteschlange darauf, von Validatoren entsperrt zu werden. Diese Coins waren bisher im Staking gebunden – doch sobald sie wieder liquide sind, könnten sie zusätzlichen Verkaufsdruck auf den Markt ausüben. Gleichzeitig zeigt sich ein anderes Bild: Die ETH-Bestände an den Börsen sind auf ein Dreijahrestief gefallen. Viele Anleger scheinen ihre Coins bewusst aus dem Handel zu nehmen und langfristig zu halten – ein klassisches Bullensignal.

Doch die aktuelle Marktstimmung ist gemischt. Während der Kurs leidet, deuten Derivate-Daten auf verborgene Zuversicht hin: Das Put/Call-Verhältnis bei Ethereum-Optionen zeigt eine deutlich bullischere Positionierung als bei Bitcoin – Trader setzen verstärkt auf steigende Kurse.

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Fusaka-Upgrade: Dezember wird entscheidend

Anfang Dezember steht das "Fusaka"-Upgrade an – eine der bedeutendsten Protokoll-Updates in der Geschichte von Ethereum. Das Ziel: deutlich schnellere Transaktionen bei gleichzeitig niedrigeren Gebühren. Sollte die Implementierung gelingen, könnte Ethereum seinen Vorsprung als führende Smart-Contract-Plattform weiter ausbauen. Der Markt beobachtet diese Entwicklung mit Spannung – viele hoffen auf einen Kursschub nach dem Update.

Parallel dazu erlebte das Ethereum-Ökosystem Anfang November einen Rekordansturm: Die Zahl der täglichen Transaktionen und aktiven Wallets erreichte ein Allzeithoch, getrieben durch wachsende Aktivität im DeFi- und NFT-Bereich sowie durch Layer-2-Lösungen.

Regulierung schafft Klarheit – oder neue Unsicherheit?

In den USA nimmt die Regulierung Fahrt auf. Ein parteiübergreifender Gesetzesentwurf sieht vor, der CFTC erweiterte Befugnisse zur Überwachung digitaler Rohstoffe zu geben. Für Ethereum und die gesamte Krypto-Branche könnte das langfristig Rechtssicherheit bedeuten – kurzfristig sorgen solche Diskussionen jedoch oft für Verunsicherung bei Anlegern.

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