Ethereum zeigt sich zu Beginn des Jahres 2026 von seiner starken Seite. Doch während der Kurs klettert, spielt sich im Hintergrund eine fundamental wichtigere Entwicklung ab: Das frei verfügbare Angebot auf dem Markt verknappt sich zusehends. Institutionelle Anleger und Rekordwerte beim "Staking" sorgen für eine neue Dynamik, die weit über kurzfristige Preisschwankungen hinausgeht.

Historische Marke beim Staking

Der wohl stärkste Kurstreiber ist aktuell die On-Chain-Situation. Daten zeigen, dass mittlerweile fast 30 Prozent des gesamten Ethereum-Angebots im Staking-Vertrag gebunden sind. Das entspricht einem Gegenwert von über 120 Milliarden US-Dollar. Diese Coins sind damit dem direkten Handel entzogen.

Besonders bemerkenswert ist das Ungleichgewicht zwischen Ein- und Auszahlungen: Die Warteschlange für neue Einlagen ist auf über 2,5 Millionen ETH angewachsen, während die Liste für Auszahlungen (Unstaking) praktisch leer ist. Diese Dynamik reduziert das liquide Angebot massiv und könnte bei gleichbleibender oder steigender Nachfrage für weiteren Preisdruck nach oben sorgen.

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Institutionelle greifen zu

Diese Angebotsverknappung trifft auf ein wachsendes Interesse großer Kapitalgeber. Treasury-Firmen wie Bitmine haben ihre Bestände zuletzt um weitere 186.500 ETH im Wert von rund 600 Millionen US-Dollar aufgestockt. Auch die Spot-ETFs verzeichnen wieder Zuflüsse; allein am 14. Januar flossen über 175 Millionen US-Dollar in diese Produkte.

Gleichzeitig erreicht die Netzwerkaktivität neue Höchststände. Nach dem "Fusaka"-Upgrade, das für sinkende Gebühren sorgte, stieg die Zahl der täglichen Transaktionen auf rund 2 Millionen. Am 14. Januar wurde zudem ein Rekord mit fast 400.000 neu erstellten Wallets an einem einzigen Tag aufgestellt, was auf eine breitere Adoption hinweist.

Chartbild hellt sich auf

Diese fundamentalen Daten spiegeln sich zunehmend im Kurs wider. Ethereum konnte sich im Bereich von 3.370 US-Dollar stabilisieren und verzeichnet seit Jahresanfang ein Plus von gut 12 Prozent. Analysten beobachten im Chartbild ein sogenanntes "Cup-and-handle"-Muster, das häufig eine Fortsetzung des Aufwärtstrends signalisiert.

Während die fundamentale Lage durch die Angebotsverknappung und steigende Nutzung gestützt wird, bleibt die regulatorische Seite vorerst ein Geduldsspiel. Die jüngste Verschiebung des "CLARITY Act" im US-Senat verzögert zwar die rechtliche Klarheit für digitale Assets, scheint die optimistische Marktstimmung derzeit jedoch kaum zu trüben. Marktbeobachter werten die Kombination aus sinkendem Angebot und institutionellen Käufen weiterhin als robustes Signal.

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