Der australische Verteidigungskonzern steht unter massivem Beschuss. Nach schweren Vorwürfen des Short-Sellers Grizzly Research zog die Börsenaufsicht am vergangenen Freitag die Notbremse und stoppte den Handel. Während das Unternehmen an einer Verteidigung arbeitet, steht der Verdacht im Raum: Basieren die jüngsten Erfolgsmeldungen auf fragwürdigen Fundamenten?

Schwere Vorwürfe gegen Vertragspartner

Auslöser des Bebens ist ein kritischer Bericht von Grizzly Research, der die Substanz wesentlicher Unternehmensmeldungen anzweifelt. Im Fokus steht ein im Dezember 2025 verkündeter Vertrag über 80 Millionen Dollar für Hochenergie-Laser. Der Short-Seller behauptet, der genannte Vertragspartner "Goldrone Co. Ltd." sei lediglich ein kleiner südkoreanischer Hersteller von Landwirtschaftsdrohnen. Es bestehen erhebliche Zweifel, ob diese Firma über die nötige Finanzkraft verfügt, ein solches Volumen zu stemmen.

Zusätzlich geriet die im Januar angekündigte Übernahme der europäischen MARSS Group ins Visier. Der Bericht hinterfragt hierbei die Transparenz und die Validität der kommunizierten Umsatzprognosen.

Dramatischer Kursverfall

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Die Reaktion der Anleger fiel bereits vor der offiziellen Aussetzung verheerend aus. Allein am Freitag rutschte der Kurs um rund 16 Prozent ab, bevor der Handel bei 6,00 Australischen Dollar eingefroren wurde. Damit hat sich der Börsenwert seit dem Januar-Hoch von 11,20 Dollar fast halbiert. Der massive Abverkauf signalisiert einen tiefgreifenden Vertrauensverlust des Marktes in die Kommunikation des Managements.

Warten auf Klärung

Ironischerweise fiel der Kurssturz mit der Eröffnung einer neuen Produktionsstätte für Laserwaffen in Singapur zusammen, die als "Centre of Excellence" dienen soll. Doch operative Nachrichten treten angesichts der Vorwürfe in den Hintergrund.

Die Aussetzung des Handels bleibt bestehen, bis Electro Optic Systems eine umfassende Stellungnahme zu den Anschuldigungen veröffentlicht. Spätestens am morgigen Dienstag, den 10. Februar 2026, muss sich das Unternehmen erklären, wenn der Handel an der ASX regulär wieder aufgenommen werden soll.

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