Jefferies hat das Kursziel für E.ON angehoben — und dennoch klingt das Update alles andere als euphorisch. Analyst Ahmed Farman schraubte den Zielwert von 16,70 auf 17,40 Euro nach oben, beließ die Einstufung aber bei „Hold". Das Besondere: Die neuen Nettogewinnprognosen für 2026 bis 2030 liegen rund vier Prozent unter seinen früheren Schätzungen.

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Das Kursziel von Jefferies liegt damit deutlich unter dem aktuellen Kurs von rund 18,86 Euro — eine ungewöhnliche Konstellation, die den verhaltenen Ton des Updates unterstreicht. Als zentrales Unsicherheitsmoment nennt Farman die fehlende Transparenz zur fünften Regulierungsperiode (RP5) für die Energienetze. Bis zur vollständigen Klarheit sei es noch ein weiter Weg.

Gaskraftwerk für Rechenzentren als Wachstumssignal

Abseits der Analystendebatte liefert ein operatives Projekt einen konkreten Einblick in die Strategie des Konzerns. Gemeinsam mit dem Rechenzentrumsbetreiber CyrusOne plant E.ON den Bau eines eigenen 61-MW-Gaskraftwerks — als Reaktion auf fehlende Kapazitäten im öffentlichen Stromnetz. Der Hintergrund: Die Bundesregierung will die Kapazitäten von Rechenzentren bis 2030 auf sechs Gigawatt verdoppeln. Für E.ON bedeutet das wachsende Nachfrage, aber auch steigenden Druck beim Netzausbau.

Zwei Termine im Blick

Am 13. Mai 2026 legt E.ON die Zahlen zum ersten Quartal vor. Zusätzliche Bewegung könnte vorher von der Politik kommen: Die schwarz-rote Koalition berät über Entlastungen bei den Energiekosten, eine mögliche Senkung der Stromsteuer inklusive. Erste Entscheidungen werden bis Ende April erwartet — ein Faktor, der die Rahmenbedingungen für das Netzgeschäft spürbar verändern könnte.

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