Der brasilianische Luftfahrtkonzern steigert seine Auslieferungszahlen deutlich und prognostiziert für 2025 einen Umsatz von bis zu 7,5 Milliarden Dollar bei solider Marge.


Embraer verzeichnet im ersten Quartal 2025 deutliche Fortschritte in seinen Geschäftsbereichen Verkehrsflugzeuge, Business Jets und Verteidigung. Der brasilianische Luft- und Raumfahrtkonzern lieferte insgesamt 30 Flugzeuge aus, was einer Steigerung von 20% im Jahresvergleich entspricht. Bei aktuell 40,60 € liegt die Aktie zwar rund 22% unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 52,00 €, konnte aber im Jahresvergleich einen beeindruckenden Zuwachs von über 70% verbuchen.

Die Aufschlüsselung der Auslieferungen im ersten Quartal zeigt sieben Verkehrsflugzeuge, was dem Niveau des Vorjahresquartals entspricht, sowie 23 Business Jets, was einer Steigerung von 28% gegenüber dem Vorjahreszeitraum gleichkommt. Für das Gesamtjahr prognostiziert Embraer Auslieferungen von 77 bis 85 Verkehrsflugzeugen und 145 bis 155 Business Jets.

Expansion im Verteidigungssektor

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Auch die Verteidigungssparte von Embraer verzeichnet beachtliche Aktivitäten. Während der Fachmesse LAAD Defense & Security in Rio de Janeiro gab der brasilianische Verteidigungsminister bekannt, dass Verhandlungen mit Polen, Finnland und der Türkei über den möglichen Erwerb des militärischen Transportflugzeugs KC-390 laufen. Zudem hat Schweden seine Absicht bestätigt, vier KC-390 Flugzeuge zu kaufen.

Finanzielle Aussichten

Embraer schloss das Jahr 2024 mit Rekordumsätzen von etwa 6,4 Milliarden Dollar ab, was einer Steigerung von 21% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Unternehmen meldete eine bereinigte EBIT-Marge von 11,1% und eine EBITDA-Marge von 14,4%. Für 2025 prognostiziert Embraer einen Gesamtumsatz zwischen 7,0 und 7,5 Milliarden Dollar bei einer bereinigten EBIT-Marge zwischen 7,5% und 8,3%. Darüber hinaus erwartet das Unternehmen einen bereinigten freien Cashflow von mindestens 200 Millionen Dollar.

Diese positiven Entwicklungen spiegeln sich im mittelfristigen Kursverlauf wider. Trotz eines Rückgangs von etwa 17% im letzten Monat liegt die Aktie seit Jahresbeginn noch immer knapp 10% im Plus und deutlich über ihrem 200-Tage-Durchschnitt, was auf eine grundsätzlich positive Markteinschätzung hindeutet.

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