Der Pharmakonzern meldet voraussichtliche Belastungen von 1,57 Milliarden US-Dollar durch Forschungskosten, während Analysten unterschiedliche Einschätzungen abgeben.

Eli Lilly steht vor einer erheblichen Belastung. Am Freitag kündigte der Pharmakonzern milliardenschwere Abschreibungen für das erste Quartal an. Die Aktie zeigte sich zuletzt unter Druck, konnte sich aber zum Wochenende leicht stabilisieren.

Milliardenbelastung trifft Ergebnis!

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Was war passiert? Eli Lilly rechnet im ersten Quartal 2025 mit Belastungen von rund 1,57 Milliarden US-Dollar vor Steuern. Diese stammen aus Kosten für akquirierte Forschung und Entwicklung (IPR&D), die noch nicht abgeschlossen ist.

Diese Abschreibungen drücken den Gewinn pro Aktie um etwa 1,57 US-Dollar, sowohl nach GAAP als auch nach Non-GAAP-Maßstäben. Das Unternehmen betonte jedoch, dass diese Zahlen noch vorläufig sind, da der Quartalsabschluss noch nicht finalisiert wurde.

Aktie unter Druck?

Wie reagierte die Börse? Bereits am Donnerstag geriet der Titel spürbar unter Druck und gab deutlich nach. Auslöser hierfür war offenbar eine Reaktion von Analystenseite.

Am Freitag konnte sich der Kurs dann leicht erholen und schloss bei 645,40 Euro mit einem kleinen Plus von 0,36%. Über die Woche gesehen bleibt jedoch ein deutliches Minus von über 4 Prozent stehen (-4,34%). Die Aktie notiert damit nahe ihrem 52-Wochen-Tief von 643,10 Euro.

Analysten uneins?

Was sagen die Analysten zu den jüngsten Entwicklungen? Morgan Stanley senkte kurz vor dem Handel am Donnerstag das Kursziel von 1.146 auf 1.124 US-Dollar, bleibt aber bei der Einstufung „Overweight“. Zuvor hatte Goldman Sachs die Aktie von „Neutral“ auf „Buy“ hochgestuft, das Kursziel jedoch ebenfalls leicht reduziert. Die Stimmung unter den Experten scheint also gemischt.

Neues aus der Forschung?

Ende April könnte es wichtige Neuigkeiten geben. Eli Lilly plant, auf der Jahrestagung der American Association for Cancer Research (AACR) präklinische Daten aus seiner Onkologie-Pipeline vorzustellen. Im Fokus stehen dabei potenzielle Wirkstoffe, die auf SMARCA2- und KRAS-Mutationen abzielen.

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