Bell Potter hat Electro Optic Systems mit einem Kursziel von 9,70 australischen Dollar neu mit „Kaufen" bewertet — und begründet das mit einer strukturell wachsenden Nachfrage nach Drohnenabwehrsystemen. Angesichts eines Aktienkurses, der zuletzt deutlich unter Druck geraten ist, sehen die Analysten rund 15 Prozent Aufwärtspotenzial.

Auftragspolster als Fundament

Das Unternehmen steht mit einem unbedingten Auftragsbestand von 459 Millionen australischen Dollar zum Ende des letzten Berichtszeitraums gut da. Das Management plant, zwischen 40 und 50 Prozent dieses Bestands im Geschäftsjahr 2026 als Umsatz zu realisieren — das entspräche einem Erlösrahmen von 180 bis 230 Millionen australischen Dollar.

Zuletzt kamen konkrete Abschlüsse hinzu: Mitte März wurde ein Auftrag über 45 Millionen US-Dollar bekannt, der sich aus einem 42-Millionen-Dollar-Vertrag für das Slinger-Waffensystem mit einem langjährigen Kunden aus dem Nahen Osten sowie einem 3-Millionen-Dollar-Integrationsauftrag eines US-amerikanischen Rüstungskonzerns zusammensetzt.

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Kursrückgang trotz operativer Meilensteine

Trotz dieser Fortschritte verlor die Aktie allein am Freitag, dem 27. März, rund elf Prozent. Zwei Faktoren belasteten: Zum einen führte die Herausnahme aus dem S&P/ASX Emerging Companies Index am 22. März zu einer Neuausrichtung institutioneller Positionen. Zum anderen sorgte die allgemeine Marktvorsicht für zusätzlichen Gegenwind.

Dabei hatte die Woche durchaus positive Signale geliefert. Eine hochrangige deutsche Verteidigungsdelegation unter Leitung des Bundesverteidigungsministers besuchte am 26. März das Unternehmen in Canberra und ließ sich das 100-Kilowatt-Apollo-Lasersystem sowie den Slinger vorführen.

Finanzierung und nächste Schritte

Für das weitere Wachstum arbeitet Electro Optic Systems an einer besicherten Kreditfazilität über 100 Millionen australische Dollar. Diese soll die Integration der kürzlich übernommenen MARSS Group finanzieren und den Hochlauf der Laserproduktion im neuen Werk in Singapur unterstützen.

Die entscheidende Frage für den Rest des Jahres bleibt die tatsächliche Umsatzrealisierung aus dem Auftragsbestand. Lieferungen für die Verträge aus dem Nahen Osten und den USA sind für 2026 und 2027 geplant — die Einhaltung dieses Zeitplans wird zeigen, ob die bullishen Erwartungen der Analysten aufgehen.

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