Nach einer atemberaubenden Rally von über 800 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten legt die Aktie des australischen Rüstungstechnologie-Unternehmens den Rückwärtsgang ein. Der Kursrutsch unterstreicht den hohen Erwartungsdruck nach dem jüngsten Allzeithoch. Doch angesichts gefüllter Auftragsbücher und einer strategischen Übernahme stellt sich die Frage: Ist das eine gesunde Konsolidierung oder haben Anleger das Beste bereits gesehen?

Gewinnmitnahmen belasten den Kurs

Am Freitag schloss das Papier bei 10,09 Australischen Dollar (AUD), was einem Tagesverlust von knapp sechs Prozent entspricht. Diese Korrektur folgt auf das Rekordhoch von 11,20 AUD am 13. Januar, das durch die Ankündigung der MARSS-Übernahme ausgelöst wurde. Marktbeobachter werten die aktuelle Schwäche primär als Gewinnmitnahmen. Die Aktie handelt derzeit in einer Spanne zwischen 10,00 und 11,00 AUD, nachdem sie innerhalb eines Jahres von rund 1,00 AUD massiv aufgewertet hatte. Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei etwa 1,95 Milliarden AUD.

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Strategischer Wandel und volle Bücher

Die geplante Akquisition des europäischen Drohnenabwehr-Spezialisten MARSS markiert einen entscheidenden Strategiewechsel. Mit einer Barzahlung von rund 36 Millionen US-Dollar und erfolgsabhängigen Komponenten transformiert sich Electro Optic Systems vom reinen Zulieferer zum integrierten Systemanbieter. Durch die Integration der KI-gestützten Kommandotechnologie von MARSS soll das Angebot deutlich aufgewertet werden.

Fundamental wird die Bewertung durch den Auftragsbestand gestützt. Dieser hat sich binnen eines Jahres auf über 400 Millionen AUD fast verdreifacht. Zu den wichtigsten Treibern gehören Laserwaffen-Bestellungen aus Westeuropa, Aufträge für das australische LAND 400-3 Programm sowie Slinger-Drohnenabwehrsysteme. Analysten reagieren entsprechend positiv: Ord Minnett hob das Kursziel kürzlich auf 12,72 AUD an, während Bell Potter auf einen Bewertungsabschlag von 40 Prozent gegenüber der globalen Konkurrenz hinweist.

Entscheidung in Südkorea steht an

Der Fokus der Anleger richtet sich nun unmittelbar auf Südkorea. Noch vor Ende Januar wird eine Entscheidung über einen bedingten Laserwaffen-Vertrag im Wert von 80 Millionen US-Dollar (ca. 120 Millionen AUD) erwartet. Berichten zufolge laufen derzeit die notwendigen Inspektionen der Produktionsstätten. Sollte dieser Deal bestätigt werden, wäre dies der zweite Exportauftrag für das 100kW-Lasersystem. Klarheit über die finanzielle Durchschlagskraft der jüngsten Erfolge wird schließlich der nächste Ergebnisbericht Ende Februar liefern.

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