Nach dem heftigen Kursrutsch im November erleben Anleger derzeit ein spektakuläres Comeback. Heute zündet die DroneShield-Aktie den nächsten Turbo, springt um rund 9,5 Prozent nach oben und gehört damit zu den Top-Performern an der australischen Börse. Treibt das ausgerufene "Jahr der Drohne" den Kurs nun endgültig auf neue Hochs?

Analysten rufen "Jahr der Drohne" aus

Auslöser für die heutige Kaufwelle ist eine optimistische Analyse des Brokerhauses Bell Potter. Die Experten bestätigten nicht nur ihre Kaufempfehlung, sondern hoben das Kursziel von 4,40 auf 5,00 Dollar an. Dies impliziert vom aktuellen Niveau aus ein weiteres Aufwärtspotenzial von rund 16 Prozent.

Besonders aufhorchen lässt die Begründung: Die Analysten bezeichnen 2026 explizit als das "Jahr der Drohne" und erwarten einen Wendepunkt für die globale Abwehrindustrie gegen unbemannte Flugsysteme (C-UAS). Diese Einschätzung stützt sich nicht auf vage Hoffnungen, sondern auf konkrete Budgetzuweisungen in den Vereinigten Staaten.

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US-Milliarden als Kurstreiber

Der Markt reagiert euphorisch auf die identifizierten Umsatzchancen im US-Sicherheitssektor. Bell Potter verweist auf einen Finanzierungstopf von 250 Millionen US-Dollar, der speziell für den Drohnenschutz bei kommenden Großereignissen wie der Fußball-WM und den "America 250"-Feierlichkeiten vorgesehen ist.

Zusätzlich plant das US-Verteidigungsministerium die Anschaffung von rund 340.000 Kleindrohnen in den nächsten zwei Jahren. Diese massive Verbreitung erhöht zwangsläufig den Bedarf an Erkennungs- und Abwehrsystemen – genau hier liegt die Kernkompetenz von DroneShield. Mit einer potenziellen Auftragspipeline von 2,5 Milliarden Dollar sehen Investoren das Unternehmen in der Pole Position, um einen signifikanten Teil dieser Staatsausgaben für sich zu verbuchen.

Beeindruckende Aufholjagd

Die heutige Rally markiert einen vorläufigen Höhepunkt einer bemerkenswerten Wende. Noch im November 2025 hatten Insiderverkäufe durch CEO Oleg Vornik und weitere Führungskräfte für Panik und einen Tagesverlust von 31 Prozent gesorgt. Doch das Vertrauen der institutionellen Anleger scheint zurückgekehrt: Seit dem Tief bei 1,72 Dollar vor zwei Monaten konnte sich der Kurs um über 150 Prozent erholen.

Für Händler steht nun die psychologisch wichtige Marke von 5,00 Dollar im Fokus. Ob dieser Widerstand nachhaltig durchbrochen werden kann, dürfte von den konkreten Vertragsabschlüssen und den Finanzergebnissen im ersten Quartal 2026 abhängen.

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