Die Aktie des Drohnenabwehr-Spezialisten DroneShield kennt derzeit kaum ein Halten. Nach den Tiefstständen im November 2025 hat das Papier eine bemerkenswerte Wende vollzogen und notiert inzwischen rund 160 Prozent höher. Doch was treibt diese massive Erholung an? Neben neuen Regierungsaufträgen sorgt vor allem der Einstieg eines der mächtigsten Akteure der Finanzwelt für neues Vertrauen bei den Anlegern.

Strategische Erfolge treiben den Kurs

Am Dienstag setzte sich der positive Trend fort, als der Kurs um weitere 5 Prozent auf 4,79 AUD kletterte. Marktbeobachter führen diese Dynamik auf eine Kombination aus operativen Fortschritten und institutioneller Unterstützung zurück.

Besonders gewichtig wiegt die Bestätigung vom 17. Januar, dass DroneShield für das Projekt LAND 156 des australischen Verteidigungsministeriums ausgewählt wurde. Diese Aufnahme in den festen Lieferantenkreis für die Abwehr kleiner unbemannter Luftfahrzeugsysteme (C-sUAS) ebnet den Weg für künftige Aufträge im Bereich der inneren Sicherheit und des Basisschutzes. Es validiert die Technologie für kritische Regierungsinfrastruktur und vereinfacht künftige Vertragsvergaben.

Zusätzlichen Rückenwind lieferte in der vergangenen Woche eine Pflichtmitteilung: Die US-Großbank JPMorgan Chase & Co hat eine Beteiligung von etwas mehr als 5 Prozent am Unternehmen offengelegt. Der Einstieg eines solchen institutionellen Schwergewichts wird am Markt als Vertrauensbeweis in die Unternehmensführung und die langfristige Strategie gewertet, insbesondere nach der Volatilität Ende 2025.

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Fundamentaldaten und Bewertung

Die Marktkapitalisierung nähert sich durch den jüngsten Anstieg wieder der Marke von 4,2 Milliarden AUD. Untermauert wird die Rally durch konkrete Finanzkennzahlen. Das Management verwies kürzlich auf eine Vertriebspipeline, die für die Geschäftsjahre 2025 und 2026 auf insgesamt 1,2 Milliarden AUD angewachsen ist.

Bereits im März waren Einnahmen in Höhe von 52 Millionen AUD für das Geschäftsjahr 2025 vertraglich gesichert, was fast 90 Prozent des Gesamtumsatzes des Vorjahres entspricht. Angesichts geopolitischer Spannungen in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum rüsten Regierungen ihre Budgets für die "Drohnenkriegsführung" auf. DroneShield profitiert hierbei von seiner Positionierung als nicht-chinesischer Lieferant für NATO-nahe Streitkräfte. Um die Nachfrage zu bedienen, plant das Unternehmen, die jährliche Produktionskapazität bis Ende 2026 auf 2,4 Milliarden AUD auszubauen.

Trotz der positiven Aussichten mahnt die Bewertung zur Vorsicht. Die Aktie wird wieder mit einem deutlichen Aufschlag gehandelt, was hohe Wachstumserwartungen impliziert. Die schnelle Erholung deutet darauf hin, dass der Markt frühere Bedenken weitgehend abgehakt hat und nun die operative Umsetzung der Verträge erwartet.

Ausblick

Investoren warten nun auf die Veröffentlichung der geprüften Finanzergebnisse für das Geschäftsjahr 2025. Diese werden Aufschluss über die Nachhaltigkeit der Cashflows und Margen geben. Analysten äußern sich weiterhin konstruktiv, wobei einige Kursziele Potenzial bis 5,25 AUD sehen. Entscheidend für den weiteren Kursverlauf wird sein, wie schnell das Unternehmen die Auswahl für das LAND-156-Panel in konkrete Kaufaufträge umwandeln kann.

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