DroneShield startet mit Rückenwind ins neue Jahr. Nach einem Kursplus von mehr als 300 % im vergangenen Jahr hat die Aktie seit Jahresbeginn nochmals über 26 % zugelegt und notiert derzeit um 4,02 A$. Treiber sind neue Militäraufträge in dreistelliger Millionenhöhe und ein deutlich optimistischerer Blick der Analysten auf den Markt für Abwehrlösungen gegen Drohnen.

Analysten sehen Wendepunkt

Das Analysehaus Bell Potter bestätigt seine Kaufempfehlung für die DroneShield-Aktie und nennt ein Kursziel von 4,50 A$. Begründet wird dies mit der starken Position des Unternehmens im schnell wachsenden Markt für Counter-UAS-Technologie (Abwehr unbemannter Luftfahrtsysteme). Die Analysten erwarten 2026 als Wendepunkt für die globale Anti-Drohnen-Industrie.

Im Fokus stehen dabei vor allem:

  • eine potenzielle Vertriebspipeline von 2,5 Mrd. A$, die innerhalb der nächsten 3 bis 6 Monate in konkrete Verträge münden soll
  • ein Wettbewerbsvorsprung durch jahrelange Einsatzerfahrung im militärischen Umfeld
  • ein großes, fokussiertes F&E-Team, das neue Produkte vorantreibt
  • zusätzliche Ausgaben vieler Staaten für Funkerkennungs- und Abwehrlösungen mit Beginn der Verteidigungshaushalte für das Geschäftsjahr 2026

Vertragsflut und Indexaufstieg

Zum Jahreswechsel kann DroneShield eine Reihe größerer Neuaufträge vorweisen:

  • 49,6 Mio. A$ – europäischer Militärauftrag (Dezember 2025)
  • 8,2 Mio. A$ – westliche militärische Operationen (Dezember 2025)
  • 6,2 Mio. A$ – Asien-Pazifik-Auftrag (Dezember 2025)
  • 61,6 Mio. A$ – Rekordauftrag eines europäischen Militärkunden (Juni 2025)

In Summe meldete das Unternehmen für 2025 Lieferaufträge über 176,3 Mio. A$. Diese Dynamik beim Auftragseingang trieb die Ein-Jahres-Gesamtrendite für Aktionäre auf über 363 %.

Zusätzlichen Schub gab im September 2025 der Aufstieg in den S&P/ASX 200. Die Indexaufnahme erhöhte die Sichtbarkeit bei institutionellen Investoren und verbesserte die Liquidität der Aktie.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei DroneShield?

Governance nach Insiderverkäufen überarbeitet

Im November 2025 kam es zu umfangreichen Insiderverkäufen. Unter anderem trennte sich CEO Oleg Vornik von 14,81 Mio. Aktien im Gegenwert von 49,79 Mio. A$. Als Reaktion darauf setzte das Unternehmen im Dezember 2025 weitreichende Governance-Maßnahmen um.

Kernpunkte der Neuausrichtung:

  • Einführung verbindlicher Mindestbeteiligungen für Führungskräfte und Insider
  • Überarbeitung der Handelsregeln für Insider
  • Anpassung der Veröffentlichungs- und Transparenzrichtlinien

Die Börse reagierte zunächst deutlich: Der Kurs brach zeitweise um 48 % ein, bevor eine Erholung einsetzte. Nach Bekanntgabe der Governance-Reformen legte die Aktie um 10 % auf 3,08 A$ zu und erreichte damit den höchsten Stand seit einem Monat.

Bewertung deutlich über Branchenschnitt

Fundamental wird DroneShield aktuell mit einem deutlichen Aufschlag gegenüber der weltweiten Luft- und Raumfahrt- sowie Rüstungsbranche gehandelt:

  • Kurs-Umsatz-Verhältnis (P/S): 28,2x (Branchendurchschnitt: 4,7x)
  • Börsenwert: 3,55 Mrd. A$
  • Umsatz (TTM): 107,17 Mio. A$
  • Gewinnmarge: 5,23 %
  • Zahlungsmittelbestand: 202,73 Mio. A$

Die Bilanz ist kaum verschuldet, der Verschuldungsgrad (Debt-to-Equity) liegt bei nur 2,91 %. Damit verfügt das Unternehmen über finanzielle Flexibilität, um weiteres Wachstum und Forschung zu finanzieren.

Ambitionierte Ziele bis 2028

Prognosen von Analysten sehen DroneShield bis 2028 bei einem Umsatz von 359,8 Mio. A$ und einem Gewinn von 96,1 Mio. A$. Um diese Ziele zu erreichen, wäre ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum von rund 49,7 % nötig. Das unterstreicht, wie stark der Markt in den kommenden Jahren zulegen soll – und wie sehr weitere Großaufträge aus der bestehenden Pipeline eingepreist sind.

Der globale Markt für Anti-Drohnen-Lösungen wird inzwischen auf mehr als 10 Mrd. US-Dollar geschätzt und wächst weiter, angetrieben von geopolitischen Spannungen und höheren Verteidigungsausgaben für Luftraumsicherheit. DroneShields klare Fokussierung auf Counter-UAS-Technologie macht die Aktie zu einem direkten Spiel auf dieses strukturelle Wachstum – bei einer Bewertung, die hohe Erwartungen an die Umsetzung dieser Wachstumspläne widerspiegelt.

DroneShield-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue DroneShield-Analyse vom 11. Januar liefert die Antwort:

Die neusten DroneShield-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für DroneShield-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

DroneShield: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...