Dopingfall Swiatek: So entscheidet die WADA
Die Tennis-Weltranglisten-Zweite Iga Swiatek hat am Montag nach ihrem glatten 6:0,6:1-Sieg über die Deutsche Eva Lys gleich doppelt aufatmen können.
Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) gab bekannt, dass sie im Dopingfall der Polin keine Berufung beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) einlegen wird. Swiatek hatte im Herbst eine einmonatige Sperre der International Tennis Integrity Agency (ITIA) verbüßt, nachdem bei ihr das Mittel Trimetazidin nachgewiesen worden war.
Die 23-Jährige begründete das mit einem verunreinigten Arzneimittel. Die Ermittler werteten es als nicht schwerwiegenden Fall, daher nur die kurze Auszeit. Swiatek hatte argumentiert, dass sie das Medikament gegen Jetlag und Schlafprobleme eingenommen hat.
"Die WADA hat eine vollständige Prüfung der Akte im Zusammenhang mit der ITIA-Entscheidung durchgeführt, die sie am 29. November erhalten hat", teilte die WADA in einer Erklärung mit.
"Die wissenschaftlichen Experten der WADA haben bestätigt, dass das vom Athleten dargelegte und von der ITIA akzeptierte Szenario des kontaminierten Melatonins plausibel ist und dass es keine wissenschaftlichen Gründe gibt, es vor dem CAS anzufechten."
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