Die institutionelle Infrastruktur wächst, doch der Kurs bewegt sich kaum. Während der neue Dogecoin-ETF die Tür für größere Investoren öffnet, bleibt DOGE in einer engen Handelsspanne gefangen. Kann das frische Kapital den Ausbruch bringen?

ETF-Premiere mit schwachem Echo

Am 22. Januar ging der erste physisch besicherte Dogecoin-ETF (TDOG) von 21Shares an der Nasdaq an den Start – ein Meilenstein für die einst als Scherz gestartete Kryptowährung. Die ersten Zahlen fallen jedoch ernüchternd aus: Mit gerade einmal 6,41 Millionen Dollar an Zuflüssen steht das verwaltete Vermögen in keinem Verhältnis zur Marktkapitalisierung von 20,6 Milliarden Dollar.

Der ETF hält Dogecoin im Verhältnis 1:1 bei institutionellen Verwahrern wie Coinbase Custody, BitGo und Anchorage Digital Bank. Die Verwaltungsgebühr liegt bei 0,50 Prozent. Allein am 27. Januar flossen 246.000 Dollar zu – eine Größenordnung, die kaum Einfluss auf den Kurs haben dürfte.

Technisch unter Druck

DOGE handelt aktuell bei rund 0,124 Dollar und scheiterte zuletzt an der Marke von 0,1243 Dollar. Diese Schwelle hat sich vom Support zum Widerstand gedreht. Seit Dezember 2025 pendelt die Kryptowährung zwischen 0,117 und 0,156 Dollar – ohne klare Richtung.

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Besorgniserregend: Dogecoin notiert unter seinem realisierten Preis von 0,146 Dollar. Dieses Niveau markiert den durchschnittlichen Kaufpreis aller Coins im Umlauf. Ein ähnliches Muster zeigte sich zwischen Dezember 2021 und Januar 2022, worauf ein 70-prozentiger Einbruch folgte.

Der RSI-Indikator liegt bei 37 und signalisiert neutrales bis leicht bärisches Momentum. Nur noch 55,53 Prozent aller Adressen halten unrealisierte Gewinne – der tiefste Stand seit Februar 2024.

X Payments bleibt Spekulation

Die Hoffnung auf Integration in Elon Musks Zahlungsplattform X Money bleibt genau das: eine Hoffnung. Zwar hat X in zwei Dutzend US-Bundesstaaten Lizenzen für Geldtransfers erhalten, doch von Krypto-Zahlungen keine Spur. Als Binance-Gründer Changpeng Zhao im Januar andeutete, X könnte Krypto-Trading einführen, stellten Nutzer klar: Es gibt keine offizielle Bestätigung.

Die nächsten Tage dürften entscheidend sein. Hält die Unterstützung bei 0,1222 Dollar, bleibt die Range intakt. Ein Durchbruch unter 0,12 Dollar würde dagegen weiteres Abwärtspotenzial freisetzen. Vorerst wartet der Markt ab – und mit ihm die ETF-Käufer.

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