Rekordsieger Novak Djokovic hat im Vorfeld der am Sonntag mit den Hauptbewerben beginnenden Australian Open für Aufregung gesorgt. Der Olympiasieger glaubt, dass ihn vor drei Jahren das von staatlicher Stelle im Abschiebe-Hotel zur Verfügung gestellte Essen "vergiftet" habe. Später am Freitag crashte der 37-Jährige auch noch eine Pressekonferenz des Deutschen Alexander Zverev. "Einige Spuren immer noch da" - Einreise-Trauma bei "Djoker" >>> Als er in seine serbische Heimat zurückgekehrt war, habe er "gesundheitliche Probleme" gehabt, sagte Djokovic dem Magazin "GQ". Er habe sich "sehr krank" gefühlt und toxikologische Tests gemacht. "Und mir wurde klar, dass ich in diesem Hotel in Melbourne Nahrungsmittel zu mir genommen hatte, die mich vergifteten." Der 24-fache Grand-Slam-Turniersieger tätigte diese Aussagen erstmals öffentlich. Untersuchungen hätten "einen sehr hohen Schwermetallspiegel" ergeben, sagte er. Auf die Frage, ob er es über das Essen aufgenommen habe, antwortete Djokovic: "Das ist die einzige Möglichkeit." "War für niemanden eine Bedrohung"