Diginex schließt mit Resulticks eine vierjährige Reseller-Vereinbarung ab – mit einem anvisierten Umsatz von 40 Mio. US-Dollar. Gleichzeitig wird eine bestehende Finanzierung über 8 Mio. US-Dollar neu geordnet. Und als dritter Baustein: Beide Seiten sprechen laut Mitteilung bereits über eine mögliche Fusion – wie weit reicht diese Annäherung wirklich?

Reseller-Deal: ESG-Daten treffen Aktivierung

Die gestern angekündigte Vereinbarung soll laut Unternehmen mehr sein als ein klassischer Vertriebskanal. Diginex verbindet seine ESG- und Nachhaltigkeits-Intelligenzplattformen mit der KI-getriebenen Kundenengagement-Engine von Resulticks. Ziel ist ein gemeinsames Framework, das regulatorisch konforme Nachhaltigkeitsdaten direkt mit kommerziellen Aktivierungssystemen auf Unternehmensebene zusammenführt.

Damit positioniert sich Diginex entlang einer Entwicklung, die das Unternehmen selbst als „Konvergenz“ im Nachhaltigkeitsmarkt beschreibt: ESG-Daten sollen nicht nur für Berichte genutzt werden, sondern zunehmend operative Bereiche wie Beschaffung, Lieferketten-Transparenz, Finanzierungsstrukturen und Kundenansprache beeinflussen.

Expansion in vier Regionen

Über die Reseller-Struktur will Diginex die Reichweite von Resulticks nutzen – konkret in den USA, Südostasien, Indien und dem Nahen Osten. In diesen Märkten verweist die Mitteilung auf steigende regulatorische Anforderungen und wachsenden Druck rund um Scope‑3-Themen, was die Nachfrage nach integrierten und skalierbaren ESG-Lösungen erhöhen soll.

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Finanzierung neu strukturiert – und Fusionsgespräche

Parallel zur Partnerschaft wurde eine zuvor gewährte Finanzierung über 8 Mio. US-Dollar neu strukturiert. Die Rückzahlung soll 2026 in vier gleichen Raten erfolgen. Diginex spricht dabei von mehr Transparenz bei der Kapitalrückgewinnung und einer stärkeren finanziellen Abstimmung beider Parteien.

Zusätzlich läuft laut Mitteilung ein weiterer Prozess: Diginex befindet sich in aktiven Gesprächen mit Resulticks über eine strategische Unternehmenszusammenführung. Die „endgültigen Transaktionsbedingungen“ seien vereinbart; außerdem werde über eine nicht-verwässernde mittelfristige Fremdfinanzierung diskutiert.

Im Kontext der jüngsten Schritte aus Januar – darunter die Akquisition von PlanA.earth, die Übernahme von The Remedy Project, ein Joint-Venture-Rahmen in Brasilien sowie ein CEO-Wechsel – setzt Diginex damit den angekündigten Ausbau seines Nachhaltigkeits-„Stacks“ fort. Konkret terminiert ist vor allem die Rückzahlung der 8 Mio. US-Dollar in vier Raten im laufenden Jahr.

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