Die Uhr tickt! Ramsau kämpft um Bewerbung für Nord. Ski-WM
Die Zeit für die vom ÖSV befürwortete Bewerbung von Ramsau um die Austragung der Nordischen Ski-WM 2031 wird immer knapper.
Alois Stadlober als Obmann des WSV Ramsau wartet nicht zuletzt wegen der jeweiligen neuen Regierungen in der Steiermark und im Bund auf die nötigen Finanzierungszusagen. "Ich bin immer noch guter Dinge, aber die Zeit wird knapp. Es ist noch nicht zu spät, es ist aber schon nach fünf vor zwölf", sagte Stadlober. Bewerbungsschluss ist der 1. Mai.
Erschwert werden die WM-Ambitionen auch von kommunalpolitischen Verwerfungen aufgrund offener Schuldscheine der WM 1999 in Ramsau in der Höhe von über zwei Millionen Euro. Diese damals vom Land gewährten Darlehen sind spätestens bis 2053 zurückzuzahlen.
Die Diskussion darüber und die WM-Pläne generell werden sich erst nach der Gemeinderatswahl am 23. März klären. Der amtierende Bürgermeister Ernst Fischbacher tritt nicht mehr an. "Nach der Wahl haben wir in Graz nochmal eine große Runde mit Landesvertretern, mit der neuen Gemeindevertretung und dem Österreichischen Skiverband", sagte Stadlober zur APA.
Alles eine Frage des Geldes








