DFB verklagt ehemaligen Präsidenten auf 24 Millionen Euro
Der DFB geht gerichtlich gegen seinen ehemaligen Präsidenten Theo Zwanziger vor. Der Verband hat eine Schadensersatzklage über einen Streitwert von 24 Millionen Euro eingereicht.
Das bestätigte Zwanziger der "dpa", nachdem die "Süddeutsche Zeitung" darüber berichtet hatte. Im Kern geht es um finanzielle Schäden, die dem DFB durch die Sommermärchen-Affäre um die Fußball-WM 2006 entstanden sind oder noch entstehen könnten.
Seit knapp elf Monaten läuft ebenfalls am Landgericht Frankfurt ein Steuerstrafverfahren gegen drei ehemalige DFB-Funktionäre, darunter Zwanziger.
In dem Prozess soll geklärt werden, ob der DFB eine Zahlung von 6,7 Millionen Euro an die FIFA aus dem Jahr 2005 unberechtigt als Betriebsausgabe deklariert und dadurch Steuern in Millionenhöhe hinterzogen hat.
Zwanziger weist Vorwurf zurück








