Nach einer Phase mit starken Kursgewinnen verlor die Aktie von Deutz am Mittwoch wieder etwas an Kraft. Der Titel verlor rund 2,7 % und ist damit dennoch nicht baden gegangen: Wichtig scheint, dass der Titel auf diese Weise mit 10,24 Euro noch immer oberhalb der runden 10-Euro-Marke notiert. Die jüngsten Gewinne von nunmehr immer noch 10,98 % binnen einer Woche haben die Aktie auf ein neues Rekordniveau und in den Aufwärtstrend getrieben.

Der Handel am Dienstag brachte in erster Linie wohl Gewinnmitnahmen.

Deutz: Die Rahmenbedingungen sind und bleiben gut

Trotz dieser Kursverluste bleibt die Aufmerksamkeit vieler Beobachter auf den jüngsten Nachrichten und Trends im Umfeld des Unternehmens. Ein wesentlicher Diskussionspunkt war zuletzt die Anpassung von Analysteneinschätzungen durch Warburg Research. Das Analysehaus bestätigte seine Kaufempfehlung für Deutz und passte das Ziel für den Kurs leicht an. Das neue Kursziel liegt nun bei 11,50 Euro nach zuvor 11,30 Euro. Dieser Schritt reflektiert Änderungen im Tätigkeitsprofil des Konzerns und seine Ausrichtung auf zusätzliche Geschäftsbereiche.

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Als ein Grund für diese Anpassung gilt die Übernahme der Frerk Aggregatebau GmbH durch Deutz. Dieser Zukauf soll laut Analysten das Produktportfolio erweitern und zusätzliche Geschäftsfelder abdecken. Frerk ist vor allem im Bereich Notstrom- und Energieversorgungssysteme aktiv, was Deutz in den Blick weiterer Nachfragefelder rücken könnte.

Gleichzeitig betonten Experten, dass die Einordnung des Titels als „einer der aussichtsreichsten Werte“ im europäischen Maschinenbausegment insbesondere auf der strategischen Expansion basiert. Mehrere Institute sehen darin einen Vorteil, sollte die europäische Wirtschaft wieder frühere Schwungphasen erreichen.

Parallel dazu spielt die Wahrnehmung der Rüstungsbranche weiterhin eine Rolle. Schon in der Vergangenheit reagierten Titel wie Deutz auf Entwicklungen im sicherheitspolitischen Umfeld, wenngleich die Deutz weniger schwankend reagierte als etwa Titel wie die Rheinmetall. So gerieten Aktien aus dem Segment unter Druck, als sich die allgemeine Stimmung zu Rüstungsthemen änderte, und profitierten zuvor, als diese Themen stärker im Vordergrund standen.

Nun dreht sich der Wind. Die Rüstungsbranche legt wieder massiv zu.

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