Für das Digital-Asset-Unternehmen wird die Luft dünner. Mehrere Anwaltskanzleien intensivieren aktuell ihre Bemühungen, geschädigte Investoren für eine Sammelklage wegen mutmaßlichen Wertpapierbetrugs zu mobilisieren. Während eine entscheidende Frist Ende Januar näher rückt, wiegen die Vorwürfe über irreführende Prognosen und verschwiegene operative Probleme schwer.

Schwere Vorwürfe gegen das Management

Im Zentrum der juristischen Auseinandersetzung steht ein Verfahren vor dem US-Bezirksgericht in New York. Die Kläger werfen DeFi Technologies und Teilen der Führungsetage vor, Anleger über den Erfolg der zentralen Arbitrage-Strategie „DeFi Alpha“ getäuscht zu haben.

Die Anschuldigungen wiegen schwer: Das Unternehmen soll Verzögerungen bei der Ausführung der Strategie verschwiegen und die Intensität des Wettbewerbs durch andere Digital-Asset-Treasury-Firmen heruntergespielt haben. In der Folge, so der Vorwurf, war das Management sich bereits früh im Klaren darüber, dass die ausgegebenen Umsatzziele für das Geschäftsjahr 2025 nicht zu halten sein würden.

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Der Zusammenbruch im November

Die Realität holte die Anleger im November 2025 ein. Zunächst musste das Unternehmen einräumen, dass Konkurrenten einen signifikanten Teil der Arbitrage-Möglichkeiten abgeschöpft hatten, was die Aktie bereits unter Druck setzte.

Der entscheidende Schlag folgte am 14. November 2025 mit der Vorlage der Zahlen zum dritten Quartal. Ein Umsatzrückgang von fast 20 Prozent und eine drastische Korrektur der Jahresprognose schockierten den Markt: Das Umsatzziel wurde von rund 218,6 Millionen auf nur noch etwa 116,6 Millionen US-Dollar fast halbiert. Parallel dazu trat CEO Olivier Roussy Newton zurück. Die Aktie stürzte daraufhin um mehr als 27 Prozent ab.

Aktuelle Marktlage und Ausblick

Von diesem Vertrauensverlust hat sich das Papier kaum erholt. Aktuell notiert die Aktie bei rund 0,93 US-Dollar und hat damit auf Jahressicht etwa 70 Prozent an Wert eingebüßt. Trotz einer leichten Erholung seit Jahresbeginn 2026 bleibt die Volatilität extrem hoch, was die anhaltende Unsicherheit der Marktteilnehmer widerspiegelt.

Der juristische Druck dürfte sich kurzfristig nicht legen. Bis zum 30. Januar 2026 können sich Anleger noch als Hauptkläger melden. Dass gleich mehrere Kanzleien involviert sind, deutet oft auf eine substanzielle Beweislage hin. Für DeFi Technologies wird die kommende Zeit zum Härtetest: Das Unternehmen muss trotz des massiven Glaubwürdigkeitsverlusts beweisen, dass das operative Geschäft profitabel bleibt und die Strategie im ersten Quartal 2026 wieder greift.

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