Eine Welle von Sammelklagen setzt das Unternehmen massiv unter Druck. Während der wichtige Stichtag für Investoren am 30. Januar näher rückt, wiegen die Anschuldigungen schwer: Es geht um irreführende Geschäftsinformationen und verschwiegene Risiken, die den Aktienkurs zuletzt belasteten.

Am Wochenende hat sich die juristische Lage für DeFi Technologies weiter zugespitzt. Am Samstag reichte die Kanzlei Pomerantz LLP eine weitere Klage gegen das Unternehmen und Teile der Führungsebene ein. Damit schließt sich die Kanzlei einer wachsenden Liste von Beschwerden an, die Verstöße gegen bundesstaatliche Wertpapiergesetze geltend machen. Im Zentrum der Kritik stehen die Veröffentlichungen des Unternehmens zwischen Mai und November 2025.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei DeFi Technologies?

Details der Anklage

Die Kläger werfen dem Management vor, negative Fakten bewusst verschwiegen zu haben. Konkret geht es um Verzögerungen bei der Umsetzung der DeFi-Arbitrage-Strategie, einem zentralen Umsatztreiber des Unternehmens. Zudem soll das Ausmaß des Wettbewerbsdrucks durch konkurrierende Digital-Asset-Treasury-Firmen heruntergespielt worden sein. Diese Faktoren führten letztlich dazu, dass die ursprünglichen Finanzziele nicht gehalten werden konnten.

Der Auslöser des Absturzes

Ursprung der aktuellen Klagewelle sind die enttäuschenden Finanzdaten vom 14. November 2025. Damals verfehlte der Umsatz die Markterwartungen um fast 20 Prozent. Noch schwerer wog jedoch die drastische Korrektur der Jahresprognose: Das Management kappte die Umsatzerwartung für 2025 von rund 218,6 Millionen auf nur noch etwa 116,6 Millionen Dollar. Diese Halbierung der Prognose ließ den Aktienkurs unmittelbar um 27 Prozent einbrechen.

Die Stimmung bleibt angespannt. Im letzten Handel verlor das Papier erneut rund 6,2 Prozent. Dennoch gibt es differenzierte Stimmen: Wall Street Zen stufte die Aktie am Samstag auf "Hold" hoch. Dies deutet darauf hin, dass einige Marktbeobachter die schlechten Nachrichten auf dem aktuellen Bewertungsniveau bereits als eingepreist betrachten, auch wenn unmittelbare Abwärtsrisiken bestehen.

Für Anleger ist nun der 30. Januar 2026 das entscheidende Datum, an dem die Frist für die Registrierung als Hauptkläger endet. Solange die Aktie unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 1,05 Dollar notiert und das Unternehmen keinen operativen Beweis für die Stabilisierung seiner Arbitrage-Strategie liefert, dürfte die Volatilität hoch bleiben.

DeFi Technologies-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue DeFi Technologies-Analyse vom 25. Januar liefert die Antwort:

Die neusten DeFi Technologies-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für DeFi Technologies-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

DeFi Technologies: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...