DeFi Technologies steckt in einer ernsthaften Vertrauenskrise. Nach deutlichen Prognosesenkungen und einem abrupten Kurssturz setzen nun mehrere Kanzleien mit Sammelklagen nach. Wie stark belasten die juristischen Risiken die ohnehin angeschlagene Aktie?

Sammelklagen nach Prognosekollaps

Mehrere US-Kanzleien, darunter Kahn Swick & Foti sowie Pomerantz LLP, haben Sammelklagen gegen DeFi Technologies eingereicht. Im Zentrum stehen Vorwürfe des Wertpapierbetrugs für den Zeitraum zwischen Mai und November 2025.

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Die Kläger werfen dem Unternehmen vor, wesentliche negative Informationen nicht offengelegt zu haben. In den Klageschriften ist von:

  • erheblichen Verzögerungen bei der wichtigen „DeFi Alpha“-Arbitragestrategie als Umsatztreiber
  • einer unzureichenden Darstellung des Wettbewerbsdrucks

die Rede. Vor diesem Hintergrund geraten die positiven Aussagen des Managements aus dieser Phase nun unter juristische Prüfung.

Zahlen schockieren den Markt

Auslöser der aktuellen Lage war die Veröffentlichung der Zahlen zum dritten Quartal 2025 am 13. November. Das Unternehmen meldete einen Umsatzrückgang von fast 20 % und verfehlte damit die Markterwartungen deutlich.

Noch schwerer wog die drastische Kürzung der Jahresprognose:

  • Die Umsatzprognose 2025 wurde um rund 47 % gegenüber der August-Guidance reduziert – von etwa 218,6 Mio. US-Dollar auf rund 116,6 Mio. US-Dollar.
  • In der Folge brach die Aktie in den nächsten zwei Handelstagen um 27,59 % ein.
  • Am 17. November 2025 schloss der Kurs bei 1,05 US-Dollar.
  • CEO Olivier Roussy Newton kündigte an, seinen Posten zu räumen und künftig nur noch als Berater zur Verfügung zu stehen.

Die Kombination aus Verfehlung der Erwartungen, fast halbierter Jahresprognose und Führungswechsel führte zu einem abrupten Vertrauensverlust am Markt.

Tiefe Vertrauenskrise und nächste Termine

Die Aktie befindet sich seither in einem klaren Abwärtstrend, getragen von fundamentalen Sorgen. Die Sammelklagen bündeln den Unmut jener Investoren, die sich durch die späten negativen Offenlegungen und die anschließenden Kursverluste geschädigt sehen.

Anleger, die sich der Sammelklage anschließen und als Lead Plaintiff auftreten wollen, haben dafür noch bis zum 30. Januar 2026 Zeit. Bis dahin prägen vor allem drei Belastungsfaktoren das Bild: operative Rückschläge bei zentralen Strategien, deutliche Unterperformance bei Umsatz und Ausblick sowie die nun laufenden juristischen Auseinandersetzungen, die den Handlungsspielraum des Unternehmens in den kommenden Monaten einschränken können.

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