DeFi Technologies Aktie: Gute News verpuffen
DeFi Technologies liefert operativ ab, doch der Aktienkurs kommt nicht vom Fleck. Während die Tochtergesellschaft Valour einen wichtigen regulatorischen Sieg in London feiert, lähmt eine drohende Sammelklage die Anleger. Warum schaffen es die positiven Schlagzeilen nicht, den Kurs über die wichtige Ein-Dollar-Marke zu hieven?
Durchbruch in London
Operativ verzeichnet das Unternehmen einen bedeutenden Fortschritt. Die Tochtergesellschaft Valour Inc. erhielt gestern grünes Licht von der britischen Finanzaufsicht FCA und der Londoner Börse (LSE). Damit öffnet sich ein massiver Markt: Krypto-basierte ETPs (Exchange Traded Products) für Bitcoin und Ethereum sind nun auch für britische Privatanleger handelbar.
Konkret geht es um Produkte mit physischem Staking, die zuvor ausschließlich professionellen Investoren vorbehalten waren. Mit dieser Zulassung reagiert das Unternehmen schnell auf das Ende des Verbots für den Krypto-Vertrieb an Privatkunden in Großbritannien und erschließt sich eine neue, kaufkräftige Zielgruppe.
Juristische Hürden bremsen Kurs
Trotz dieser strategischen Weichenstellung schloss die Aktie gestern bei nur 0,87 Dollar – ein Minus von 1,66 Prozent. Der Grund für die Zurückhaltung im Markt ist ein konkretes Datum: Am 30. Januar 2026 endet die Frist für Aktionäre, sich als Hauptkläger einer Sammelklage zu melden.
Verschiedene Kanzleien werfen dem Management irreführende Aussagen vor. Im Kern geht es um die Kommunikation zur „DeFi Alpha“-Arbitrage-Strategie sowie angeblich zu optimistische Umsatzprognosen für 2025. Diese juristische Unsicherheit wiegt derzeit schwerer als die operativen Erfolge und verhindert eine positive Kursreaktion auf die Nachrichten aus London.
Substanz trifft auf Sentiment
Ein Blick auf die Bücher zeigt eine deutliche Diskrepanz zwischen der aktuellen Marktstimmung und den Finanzdaten. Valour verzeichnete im Geschäftsjahr 2025 Nettozuflüsse von rund 138,2 Millionen Dollar. Die Bilanz wirkt mit liquiden Mitteln und digitalen Assets in Höhe von 165,7 Millionen Dollar (Stand Ende Q3 2025) stabil. Auch die internationale Diversifizierung schreitet voran, wie der Handelsstart in Brasilien im Dezember zeigte.
Für den weiteren Kursverlauf ist der kommende Freitag entscheidend. Erst wenn die Frist für die Sammelklage am 30. Januar verstrichen ist und das Ausmaß der juristischen Auseinandersetzung klarer wird, dürfte der Markt den Fokus wieder auf die fundamentalen Kennzahlen und die Expansion in Großbritannien richten.
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