Nach dem massiven Kurseinbruch im November droht DeFi Technologies nun juristischer Ärger. Mehrere Anwaltskanzleien mobilisieren Aktionäre für eine Sammelklage wegen mutmaßlichem Wertpapierbetrug. Im Zentrum stehen verpasste Prognosen, verschwiegene Probleme und irreführende Aussagen des Managements.

Juristischer Druck wächst

Aktuell suchen Kanzleien wie Robbins LLP und Glancy Prongay & Murray LLP aktiv nach geschädigten Investoren. Die Frist, um sich als Hauptkläger (Lead Plaintiff) zu melden, endet am 30. Januar 2026. Dies setzt Anleger, die im Zeitraum vom 12. Mai bis 14. November 2025 Verluste erlitten haben, unter Zugzwang.

Die Klageschrift wirft dem Unternehmen vor, wesentliche negative Entwicklungen vor der Öffentlichkeit verborgen zu haben:

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  • Verzögerungen im Kerngeschäft: Die Ausführung der DeFi-Arbitrage-Strategie, ein zentraler Umsatztreiber, stockte offenbar massiv.
  • Verschwiegene Konkurrenz: Das Management soll den Wettbewerbsdruck durch andere Anbieter im Bereich Digital Asset Treasury heruntergespielt haben.
  • Irreführende Prognosen: Aufgrund dieser Probleme war die ursprüngliche Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2025 laut Anklage nicht haltbar.

Der Auslöser im November

Stein des Anstoßes waren die enttäuschenden Q3-Zahlen vom 14. November 2025. Der Umsatz verfehlte die Markterwartungen deutlich. Noch schwerer wog jedoch die drastische Korrektur der Jahresziele: Das Management kappte die Umsatzprognose von 218,6 Millionen Dollar auf nur noch rund 116,6 Millionen Dollar – ein Einbruch um fast 47 Prozent.

Als Begründung führte das Unternehmen Verzögerungen bei Arbitrage-Geschäften und eine Marktkonsolidierung an. Zeitgleich mit diesen Hiobsbotschaften trat CEO Newton zurück und wechselte in eine Beraterrolle, was das Vertrauen der Investoren zusätzlich erschütterte.

Aktie bleibt volatil

Die Marktreaktion auf die Offenlegungen war heftig. Die Aktie verlor binnen zwei Tagen rund 27,6 Prozent an Wert und fiel auf 1,05 Dollar. Eine wirkliche Erholung blieb bisher aus: Aktuell notiert das Papier bei etwa 1,01 Dollar an der kanadischen Börse. Mit einem Beta-Faktor von 3,95 zeigt sich der Titel im Vergleich zum Gesamtmarkt extrem schwankungsanfällig.

Für Anleger ist der 30. Januar 2026 das nächste entscheidende Datum. Der Ausgang der Sammelklage und die Fähigkeit des neuen Managements, die Strategie trotz halbierter Umsatzprognose umzusetzen, werden die Kursrichtung in den kommenden Wochen maßgeblich bestimmen.

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