DAX: Unter Druck
Zinsen, Öl, schwache Wall Street — der DAX hat eine unruhige Woche hinter sich und notiert rund fünf Prozent unter seinem 50-Tage-Durchschnitt. Das charttechnische Bild hat sich dabei spürbar eingetrübt.
Verkaufsdruck an allen Fronten
Den Ton gab die Makrolage vor: Steigende Ölpreise schüren die Sorge vor hartnäckiger Inflation, was wiederum Spekulationen über eine restriktivere EZB befeuert. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte zuletzt auf knapp 2,99 Prozent — ein Niveau, das konjunktursensible Werte besonders belastet. Volkswagen verlor rund drei Prozent, Siemens Energy sogar mehr als vier. Schwache US-Vorgaben von S&P 500 und Nasdaq verschärften die Stimmung zusätzlich.
Auf der Gegenseite profitierten defensive Werte. Versorger wie E.ON und RWE legten je rund 2,6 Prozent zu, Rheinmetall rund 2,7 Prozent. Zalando führte die Gewinnerliste mit fast sieben Prozent Plus an — getragen von einer Heraufstufung durch Bernstein und einer angekündigten Aktienrückkaufprogramm.
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Charttechnik gibt wenig Hoffnung
Der Index notiert unterhalb aller relevanten gleitenden Durchschnitte — 50, 100 und 200 Tage. Zuletzt scheiterte der DAX erneut am 200-Tage-Durchschnitt bei rund 24.184 Punkten. Der RSI liegt bei knapp 46 und signalisiert damit keine Erholungsdynamik.
Die kurzfristige Unterstützung im Bereich von 23.294 Punkten wurde bereits getestet. Hält diese Zone nicht, rückt die psychologisch wichtige 23.000-Punkte-Marke in den Fokus. Zum Wochenschluss schloss der DAX bei 23.451 Punkten — und damit rund 7,75 Prozent unter seinem Jahreshoch von 25.421 Punkten.
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