UiPath hat einen historischen Meilenstein erreicht und das Geschäftsjahr erstmals mit einem Gewinn nach offiziellen Rechnungslegungsstandards (GAAP) abgeschlossen. Doch die Freude am Markt hielt sich in Grenzen, da ein vorsichtiger Ausblick auf das kommende Quartal die Wachstumsfantasie dämpfte. Anleger schwanken nun zwischen der neuen finanziellen Stabilität und Sorgen über eine nachlassende Dynamik im Softwaresektor.

Starke Zahlen und Aktienrückkäufe

Im vierten Quartal steigerte UiPath den Umsatz um 13,6 % auf 481,1 Millionen US-Dollar und übertraf damit die Erwartungen der Analysten deutlich. Besonders positiv wirkte sich das Wachstum bei Großkunden aus, die jährlich mehr als 100.000 oder sogar eine Million US-Dollar für die Automatisierungssoftware ausgeben. Der jährlich wiederkehrende Umsatz (ARR) kletterte um 11 % auf 1,853 Milliarden US-Dollar.

Neben der erreichten Profitabilität überzeugte das Unternehmen mit einer Free-Cashflow-Marge von 23 %. Um das Vertrauen der Aktionäre zu stärken, kündigte der Vorstand zudem ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 500 Millionen US-Dollar an. Dies folgt auf eine bereits abgeschlossene Initiative über eine Milliarde US-Dollar.

Vorsichtiger Ausblick dämpft Euphorie

Trotz der operativen Erfolge reagierte die Börse zunächst empfindlich auf die Prognose für das erste Quartal 2027. Mit einem erwarteten Umsatz von rund 397,5 Millionen US-Dollar signalisiert das Management eine vorübergehende Abkühlung der Nachfrage. Auch die Netto-Retentionsrate, ein wichtiger Indikator für das Bestandskundengeschäft, moderierte im jüngsten Quartal auf 107 %.

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Mehrere Finanzinstitute passten am Freitag ihre Erwartungen an die neue Prognose an:

  • BMO Capital: Kursziel 14 USD
  • DA Davidson: Kursziel 13 USD
  • Bank of America: Kursziel 12 USD
  • UBS: Kursziel 17 USD (Einstufung: Neutral)

Strategischer Fokus auf Agentic AI

Um das Wachstum wieder zu beschleunigen, setzt UiPath verstärkt auf "Agentic AI". Durch eine erweiterte Allianz mit Deloitte sollen KI-Agenten direkt in ERP-Systeme integriert werden, um komplexe Geschäftsprozesse autonom zu steuern. Die Übernahme von WorkFusion unterstreicht diesen Fokus auf spezialisierte Lösungen für den Finanzsektor. Aktuell nutzen bereits 90 % der umsatzstärksten Kunden die KI-Produkte des Unternehmens.

Nach einem deutlichen Rücksetzer zur Wochenmitte stabilisierte sich der Titel am Freitag wieder und legte um knapp 3 % auf 10,08 Euro zu. Der strategische Schwenk hin zu autonomen KI-Agenten bildet nun das Fundament für die nächste Phase. Während die Profitabilität gesichert scheint, liegt der Fokus der Marktteilnehmer nun primär auf der erfolgreichen Monetarisierung der neuen "Agentic ERP"-Lösungen.

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