Der deutsche Leitindex dürfte am Donnerstag mit leichten Verlusten in den Handel starten. In vorbörslichen Indikationen verliert der DAX zeitweise 0,17 Prozent auf 25.132 Punkte. Am Mittwoch hatte das Barometer noch 0,76 Prozent auf 25.175,94 Zähler zugelegt.

Die jüngst aufgekommenen Sorgen im KI-Sektor belasten weiter. Auch die nach US-Börsenschluss vorgelegten Zahlen von NVIDIA konnten die Nervosität nicht vollständig zerstreuen. Aussagen von NVIDIA-Finanzchefin Collette Kress zu einem langfristig möglicherweise stärkeren Druck durch chinesische Konkurrenten ließen aufhorchen. Die Quartalszahlen des Chipkonzerns waren zwar erneut sehr stark. Sie reichten aber nicht aus, um den KI-Hype zurückzubringen, schrieb Marktexperte Thomas Altmann von QC Partners.

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Deutsche Schwergewichte legen vor

In Deutschland steht am vorletzten Handelstag der Woche eine Flut von Quartalsberichten auf der Agenda. Aus dem DAX berichten die Versicherer Allianz und Munich Re sowie die Deutsche Telekom und Scout24. Die Munich Re hat ihr eigenes Gewinnziel 2025 trotz eines leicht schwächeren Schlussquartals übertroffen. Die Allianz erzielte einen operativen Rekordgewinn und kündigte ein Aktienrückkaufprogramm über 2,5 Milliarden Euro sowie eine höhere Dividende an.

Die Deutsche Telekom setzte ihren Wachstumskurs im vierten Quartal fort und stellte für das laufende Jahr weiteres Wachstum in Aussicht. Das bereinigte EBITDA AL soll um rund sieben Prozent auf etwa 47,4 Milliarden Euro zulegen. Scout24 meldete ein zweistelliges Umsatzwachstum von 14,7 Prozent auf 649,6 Millionen Euro.

Allzeithoch rückt in weite Ferne

Am 13. Januar hatte der DAX bei 25.507,79 Punkten ein Allzeithoch markiert und damit erstmals in seiner Geschichte die Schwelle von 25.500 Punkten überschritten. Von diesem Rekordniveau ist das Barometer aktuell gut 300 Punkte entfernt. Die anhaltenden KI-Sorgen und die vorsichtige Haltung der Anleger dürften eine schnelle Rückkehr zu neuen Höchstständen vorerst verhindern.

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