DAX: Aufatmen an den Märkten
Trumps Ankündigung, die US-Streitkräfte könnten den Iran bereits in zwei bis drei Wochen verlassen, hat die globalen Finanzmärkte heute Morgen kräftig angeschoben. Der DAX eröffnete mit einem Plus von knapp 2,85 Prozent bei 23.326 Punkten — ein starker Jahresauftakt für den April nach einem März, der den deutschen Leitindex rund zehn Prozent gekostet hatte.
Die Logik dahinter ist einfach: Ein Ende des Konflikts bedeutet potenziell freie Handelswege, sinkende Energiepreise und weniger Inflationsdruck. Brent-Rohöl rutschte heute Morgen unter die symbolisch wichtige Marke von 100 Dollar je Barrel — ein deutliches Signal, dass die Märkte die Entspannung bereits einpreisen.
Globales Kursfeuerwerk
Die Erleichterungsrally machte nicht an den Grenzen Europas halt. Der Nikkei legte zeitweise über fünf Prozent zu, auch der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg um rund 2,7 Prozent. Selbst der MDAX, der die mittelgroßen deutschen Werte abbildet, zog um 3,0 Prozent auf knapp 29.000 Punkte an.
Zusätzliche Substanz erhält die Hoffnung durch direkte diplomatische Kontakte zwischen Washington und Teheran: Der iranische Außenminister bestätigte Gespräche mit einem US-Sondergesandten. Formelle Verhandlungen gibt es zwar noch nicht, aber allein das Signal reicht den Märkten vorerst aus.
Der Haken an der Sache
Euphorie pur? Nicht ganz. Die Straße von Hormus bleibt vorerst gesperrt, und solange das so ist, bleiben die Ölpreise trotz des heutigen Rückgangs ein Unsicherheitsfaktor. Zudem liegt das DAX-Allzeithoch vom 13. Januar bei 25.507 Punkten noch in weiter Ferne — rund 9,5 Prozent über dem heutigen Eröffnungsniveau.
Technisch bewegt sich der Index in einer Spanne zwischen 22.900 und 23.350 Punkten. Solange er oberhalb von 23.090 Punkten notiert, spricht die Charttechnik für weitere Anstiegschancen. Fällt er darunter, wären Rücksetzer bis in den Bereich um 22.800 Punkte möglich. Vor den Osterfeiertagen — Freitag und Montag bleibt die Frankfurter Börse geschlossen — dürften die Handelsvolumina überschaubar bleiben, was stärkere Bewegungen in beide Richtungen begünstigen kann.
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