Laut IAEA waren Ende 2023 weltweit 413 Kernreaktoren mit einer Kapazität von 371,5 Gigawatt (GW) in Betrieb. Bis 2050, so die „High-Case“-Projektion der Behörde, könnte die Stromerzeugungskapazität aus Kernenergie auf 950 GW steigen. 

„Um bis Mitte des Jahrhunderts eine Netto-Null-Emission von Treibhausgasen zu erreichen, ist eine schnelle und vollständige Dekarbonisierung der Strom- und Wärmeerzeugung erforderlich“, heißt es in einem Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA). Und weiter: „Auch wenn Wind- und Solarenergie bei der Ablösung fossiler Brennstoffe voraussichtlich eine führende Rolle spielen werden, bedarf es einer Ergänzung durch disponierbare Ressourcen. Die Kernenergie ist heute nach der Wasserkraft die zweitgrößte Quelle emissionsarmer Energie. Sie kann dazu beitragen, sichere, vielfältige und emissionsarme Stromsysteme zu gewährleisten.“ Die IEA verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass die derzeit in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke jährlich zur Vermeidung von 1,5 Gigatonnen globaler Treibhausgasemissionen beitragen. 

Mit Strategischen Zertifikaten auf den Vontobel Nuclear Energy Index können Anleger in ein mögliches Comeback der Kernenergie investieren. Der Index enthält etwa 25 Unternehmen, die vom Ausbau der Kernenergie profitieren könnten. Da der Uranabbau am Anfang der nuklearen Wertschöpfungskette steht, kommen auch Uranabbauunternehmen für den Index in Frage. Insgesamt konzentriert sich der Index auf Unternehmen, deren Ziel es ist, zuverlässige und kohlenstofffreie Energie zu erzeugen.

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