D-Wave Quantum präsentiert diese Woche auf dem weltweit größten Physikkongress neue Forschungsergebnisse — und sendet damit ein klares Signal: Das Unternehmen will nicht nur Quantencomputer verkaufen, sondern die Wissenschaft mitgestalten. Gleichzeitig zeichnen die jüngsten Finanzzahlen ein zweigeteiltes Bild aus beeindruckendem Umsatzwachstum und anhaltenden Verlusten.

Starkes Wachstum, aber verfehlte Erwartungen

Das Geschäftsjahr 2025 verlief für D-Wave auf den ersten Blick bemerkenswert: Der Umsatz stieg um 179 Prozent auf 24,6 Millionen Dollar, die Bruttomarge erreichte 82,6 Prozent. Zahlen, die für ein junges Technologieunternehmen durchaus vorzeigbar sind.

Das Quartalsbild trübt die Stimmung jedoch ein. Im vierten Quartal 2025 erzielte D-Wave einen Umsatz von 2,75 Millionen Dollar — 26 Prozent unter den Analystenerwartungen von 3,72 Millionen Dollar. Die Auftragseingänge sanken im selben Zeitraum um 27 Prozent auf 13,4 Millionen Dollar. Profitabilität bleibt vorerst außer Reichweite.

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Rüstungsaufträge und Großkunden

Neben dem Wissenschaftsauftritt in Denver hat D-Wave zuletzt mehrere strategisch bedeutsame Deals abgeschlossen. In Zusammenarbeit mit Anduril und Davidson entwickelt das Unternehmen quantenklassische Hybridanwendungen für die US-amerikanische Luft- und Raketenabwehr. Erste Tests mit dem hauseigenen Stride-Hybrid-Solver zeigten eine mindestens zehnfach schnellere Lösungszeit gegenüber rein klassischen Methoden sowie eine um neun bis zwölf Prozent verbesserte Bedrohungsabwehr.

Auf der kommerziellen Seite sicherte sich D-Wave einen Zweijahresvertrag über zehn Millionen Dollar mit einem Fortune-100-Unternehmen für Quantum-Computing-as-a-Service. Die Florida Atlantic University kauft zudem einen Advantage2-Quantencomputer für 20 Millionen Dollar — Lieferung noch in 2026 geplant.

Aktie unter Druck, Analysten optimistisch

Die Aktie notiert aktuell bei 17,55 Dollar und damit weit unter dem 52-Wochen-Hoch von 46,75 Dollar. Im Februar verlor der Titel 11,5 Prozent, belastet durch breite Risikoaversion bei Wachstumswerten und einen unerwartet starken Inflationsbericht. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 6,9 Milliarden Dollar und einer Bewertung von etwa dem 157-fachen des erwarteten Umsatzes bleibt die Bewertung ambitioniert.

15 Analysten stufen die Aktie im Konsens mit „Strong Buy" ein und sehen ein durchschnittliches Kursziel von 32,53 Dollar. Ob diese Erwartungen gerechtfertigt sind, wird der nächste Quartalsbericht am 20. Mai 2026 zeigen — dann steht vor allem die Frage im Mittelpunkt, ob D-Wave das dreistellige Umsatzwachstum aufrechterhalten und die Verluste spürbar einengen kann.

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