D-Wave Quantum zementiert seine Position als einziger Anbieter von Dual-Plattform-Quantencomputern. Doch trotz des erfolgreichen Abschlusses der Übernahme von Quantum Circuits reagierte die Börse am Dienstag verhalten. Anleger fragen sich nun: Überdeckt die allgemeine Marktschwäche hier eine fundamentale Neubewertung der Unternehmensstrategie?

Strategische Weichenstellung

Am Dienstag finalisierte das Unternehmen die Akquisition von Quantum Circuits Inc. für rund 550 Millionen US-Dollar. Der Deal, der sich aus 250 Millionen Dollar in bar und 300 Millionen Dollar in eigenen Aktien zusammensetzt, vereint D-Waves etablierte Annealing-Technologie mit den supraleitenden Gate-Modell-Systemen von Quantum Circuits. Eine entscheidende Personalie ist dabei Dr. Rob Schoelkopf, Mitgründer des übernommenen Unternehmens, der nun als neuer Chefwissenschaftler bei D-Wave fungiert.

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CEO Dr. Alan Baratz bezeichnet den Schritt als entscheidenden Moment, der D-Wave an die Spitze der Branche bringen soll. Ziel ist es, die Entwicklung beschleunigen und bereits im laufenden Jahr 2026 ein erstes skalierbares, fehlerkorrigiertes Gate-Modell-System bereitzustellen. Durch die Erweiterung des Technologieportfolios will das Unternehmen künftig ein deutlich breiteres Spektrum komplexer Rechenprobleme für seine Kunden lösen.

Marktumfeld belastet Kurs

Die fundamentale Stärkung spiegelte sich jedoch kurzfristig nicht im Aktienkurs wider. Das Papier verlor am Dienstag 2,65 Prozent und schloss bei 28,07 US-Dollar, nachdem es im Tagesverlauf zeitweise sogar um zehn Prozent auf ein Tief von 25,94 US-Dollar abgerutscht war.

Verantwortlich für diesen Rückgang war primär nicht die Übernahme selbst, sondern ein breiter Ausverkauf an den Märkten. Wachstums- und Technologiewerte gerieten durch geopolitische Spannungen und Sorgen vor neuen US-Zöllen unter die Räder. Der S&P 500 und der Nasdaq Composite verzeichneten deutliche Verluste, was auch D-Wave trotz der positiven Unternehmensnachrichten mit nach unten zog.

Ausblick auf Qubits 2026

Der Fokus der Investoren richtet sich nun auf die kommende Woche. Auf der Anwenderkonferenz Qubits 2026, die für den 27. und 28. Januar angesetzt ist, wird das Management die aktualisierte Produkt-Roadmap im Detail vorstellen. Analystenhäuser wie Jefferies und Cantor Fitzgerald bewerten die strategische Ausrichtung bereits im Vorfeld positiv. Die Präsentation der konkreten Synergien aus der Übernahme dürfte entscheidend dafür sein, ob sich die Aktie von den makroökonomischen Gegenwinden abkoppeln kann.

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