CureVac Aktie: Rutschgefahr voraus!
Heute geht die eigenständige Börsenzeit von CureVac endgültig zu Ende. Nach dem erfolgreichen Übernahmeangebot durch BioNTech steht der Tübinger mRNA-Spezialist vor dem vollständigen Delisting. Für Aktionäre rücken damit technische und administrative Schritte klar vor operative Themen.
Übernahme im Endstadium
Der monatelange Übernahmeprozess ist in die Umsetzungsphase eingetreten. Im Mittelpunkt steht nun der Squeeze-out der verbliebenen Minderheitsaktionäre. BioNTech hält nach Ablauf der weiteren Annahmefrist im Dezember rund 86,75 % der CureVac-Anteile.
Wesentliche Punkte:
- Kontrollmehrheit: BioNTech hat die Schwelle erreicht, um den zwangsweisen Erwerb der restlichen Aktien durchzusetzen.
- Delisting steht bevor: Die Notierungen an der Nasdaq und an europäischen Börsen sollen im Zuge der Neuordnung nach dem Angebot aufgehoben werden.
- Arbitrage-Phase: Der Kurs orientiert sich nicht mehr an Studien- oder Pipeline-Nachrichten, sondern hängt rechnerisch am BioNTech-Papier über das festgelegte Umtauschverhältnis.
Technische Marktphase
Die Aktie fungiert derzeit faktisch nur noch als Arbitrage-Instrument. Das Umtauschverhältnis liegt bei 0,05363 BioNTech-ADS je CureVac-Aktie. Eigenständige Kursfindung spielt damit keine Rolle mehr.
Am Freitag zum Handelsschluss lag der Kurs bei etwa 4,67 US-Dollar und spiegelte damit das Angebot von BioNTech wider. Die Schwankungsbreite ist deutlich zurückgegangen, da große Adressen ihre Positionen längst angedient haben. Das heutige Umsatzgeschehen wird im Wesentlichen von Indexanpassungen und technischen Bereinigungen vor der endgültigen Handelssuspendierung bestimmt.
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Was Aktionäre jetzt beachten
Für verbliebene Anteilseigner, die das Angebot nicht genutzt haben, ist die Situation klar umrissen. Ein spekulatives Engagement in CureVac als eigenständige Gesellschaft ist faktisch beendet.
- Zwangsabfindung: Die restlichen Aktien dürften im Rahmen des gesetzlichen Squeeze-out-Verfahrens von BioNTech übernommen werden.
- Nachlassende Liquidität: Das Handelsvolumen dürfte innerhalb kurzer Zeit nahezu versiegen, sobald das Delisting offiziell wird.
- Kein operativer Kurstreiber: Meldungen zu Onkologie-Pipeline oder Glioblastom-Studien haben keinen Einfluss mehr auf den CureVac-Kurs; diese Projekte gehen vollständig in BioNTech auf.
Eckpunkte der Transaktion
Die Übernahme bewertet CureVac auf Basis des angekündigten Deals mit rund 1,25 Milliarden US-Dollar Eigenkapitalwert. Damit bündelt BioNTech zwei der wichtigsten deutschen mRNA-Akteure unter einem Dach. Während CureVac beim COVID-19-Impfstoff nicht den Durchbruch schaffte, galten die Technologieplattform und die Produktionskapazitäten in Tübingen als strategisch wichtige Bausteine für BioNTechs Onkologiepläne.
Für Investoren lassen sich die Kernaussagen wie folgt zusammenfassen:
- Die Übernahme ist mit mehr als 86 % BioNTech-Anteil faktisch abgeschlossen.
- Aktuelle Kursbewegungen sind überwiegend technische Anpassungen.
- Das CureVac-Börsenkürzel steht vor der zeitnahen Einstellung des Handels.
Mit dem Auslaufen des Handels vollzieht sich der Übergang von CureVac vollständig in die BioNTech-Struktur. Künftige Entwicklungen der CureVac-Technologie werden damit ausschließlich im Rahmen von BioNTech sichtbar.
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