CureVac steht kurz vor dem Abschied von der NASDAQ. Die Übernahme durch BioNTech ist faktisch besiegelt – über 80 Prozent der Aktionäre haben ihre Papiere bereits angedient. Parallel dazu fliegt die Biotech-Aktie aus dem NASDAQ Biotechnology Index. Was bedeutet das für die verbliebenen Anteilseigner?

Index-Ausschluss trifft auf Übernahmephase

Am 4. Dezember bestätigte die NASDAQ die Streichung von CureVac aus dem Biotechnology Index. Solche technischen Anpassungen lösen oft Verkaufsdruck aus, da Indexfonds ihre Positionen mechanisch auflösen müssen. Gleichzeitig läuft die Nachfrist für die BioNTech-Offerte: Bis zum 18. Dezember 2025 um 0:01 Uhr ET können Aktionäre noch zum festen Umtauschverhältnis von 0,05363 BioNTech-ADRs je CureVac-Aktie andienen.

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BioNTech meldete am 3. Dezember, dass bereits 184 Millionen Aktien – entsprechend 81,74 Prozent des Grundkapitals – eingereicht wurden. Die Mindestannahmeschwelle ist damit übersprungen. Die Übernahme bewegt sich nun in ihre Endphase.

Kurswert folgt BioNTech-Notierung

Das feste Tauschverhältnis koppelt den CureVac-Kurs direkt an die BioNTech-Aktie. Bei einem BioNTech-Preis um 100 Dollar ergibt sich ein impliziter Wert von rund 5,20 bis 5,30 Dollar je CureVac-Papier. Während der Index-Ausschluss für Abgabedruck sorgt, bildet die Übernahmeofferte einen rechnerischen Boden.

Interessant: In den Q3-Zahlen vom 24. November wies CureVac einen Nettogewinn von 273,2 Millionen Euro aus – getrieben durch Einmaleffekte aus der Beilegung früherer Streitigkeiten mit BioNTech. Die operative Umsatzseite hingegen schrumpfte auf 54,1 Millionen Euro.

Delisting und Squeeze-out voraus

Nach Ablauf der Nachfrist am 18. Dezember dürfte BioNTech die Delisting-Schritte einleiten und auf 100 Prozent der Anteile zielen. Aktionäre, die nicht rechtzeitig andienen, werden voraussichtlich über ein Squeeze-out-Verfahren ausgezahlt – allerdings unter niederländischen Steueraspekten, die bei der direkten Annahme der Offerte entfallen.

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