Der europäische Rüstungskonzern CSG baut seine Produktionskapazitäten weiter aus. Mit dem Erwerb einer 49-prozentigen Beteiligung an Hirtenberger Defence Systems (HDS) sichert sich das Unternehmen wichtiges Know-how im Bereich Mörsermunition. Der strategische Schritt fügt sich nahtlos in die aktuelle Wachstumsphase ein, die von prall gefüllten Auftragsbüchern geprägt ist.

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Ausbau der Mörser-Systeme

Durch die Transaktion mit der ungarischen 4iG-Gruppe integriert CSG nun auch glattrohrige Mörsersysteme in den Kalibern 60, 81 und 120 Millimeter in sein Angebot. HDS gilt in diesem Segment als weltweit führend bei der Entwicklung und Lieferung kompletter Systeme sowie der dazugehörigen Munition. Die Partnerschaft zielt nicht nur auf den österreichischen Markt ab. Beide Parteien prüfen bereits ein Joint Venture in der Slowakei, um internationale Vertriebsaktivitäten zu bündeln und ausgewählte Produkte gemeinsam zu montieren.

Diskrepanz zwischen Zahlen und Kurs

Fundamentell steht der Konzern auf einem soliden Fundament. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 meldete CSG einen Umsatzsprung von knapp 72 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro. Auch der Auftragsbestand erreichte mit 15 Milliarden Euro einen neuen Rekordwert. An der Börse spiegelt sich diese operative Stärke derzeit allerdings kaum wider. Nach dem Börsengang im Januar zu 25 Euro rutschte das Papier zuletzt ab. Mit einem gestrigen Schlusskurs von 23,69 Euro notiert der Titel auf Monatssicht rund 21 Prozent im Minus und bewegt sich damit nahe seines bisherigen Tiefststandes.

Fokus auf vertikale Integration

Der Zukauf von HDS ist Teil einer übergeordneten Strategie. CSG treibt die vertikale Integration innerhalb der Munitionslieferkette konsequent voran, wie bereits der Erwerb einer Nitrocellulose-Anlage in Deutschland im vergangenen Jahr zeigte. Trotz der Expansionskosten behält das Management die Verschuldung im Blick: Die Nettoverschuldung liegt bei 3,0 Milliarden Euro, was einem moderaten Verhältnis zum operativen Ergebnis entspricht. Für das laufende Jahr 2026 peilt die Führungsebene nun einen Gesamtumsatz zwischen 7,4 und 7,6 Milliarden Euro an.

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