Coinbase startet mit ambitionierten Plänen ins Jahr 2026. CEO Brian Armstrong treibt die Transformation zur "Everything Exchange" voran – eine Plattform, die neben Krypto künftig auch Aktien, Rohstoffe und Derivate rund um die Uhr handeln lassen soll. Gleichzeitig kämpft das Unternehmen in Washington um regulatorische Klarheit, während Bitcoin sich bei 90.000 Dollar stabilisiert.

Die "Everything Exchange"-Strategie nimmt Konturen an

Armstrong will Coinbase grundlegend umbauen. Statt nur Kryptowährungen sollen Nutzer künftig ein breites Spektrum an Finanzinstrumenten handeln können – inklusive Prognosemärkten, die aktuell durch Anbieter wie Kalshi und Polymarket populär werden. Als Basis dient das eigene Base-Netzwerk.

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Die Marktposition ist stark: Coinbase verwaltet derzeit über 300 Milliarden Dollar an Assets und kontrolliert 80 Prozent der in US-Krypto-ETFs gehaltenen Vermögen. Insgesamt liegen 516 Milliarden Dollar unter Verwaltung – das entspricht etwa 16 Prozent der gesamten Krypto-Marktkapitalisierung.

Doch die Expansion birgt Risiken. Sicherheitsforscher wie Taylor Monahan kritisieren Schwachstellen im Base-Netzwerk. Ein Creator Token stürzte Anfang 2026 kurz nach Launch um 67 Prozent ab – ein Warnsignal für die Qualität der gelisteten Projekte.

Regulierungs-Poker in Washington

John D'Agostino, Chef von Coinbase Institutional, verteidigte am 3. Januar die Verzögerungen beim Digital Asset Market Clarity Act. Das Gesetz sei deutlich komplexer als der bereits verabschiedete GENIUS Act und brauche mehr Zeit. Seine Prognose: Der Durchbruch kommt noch im Januar 2026.

Die Argumente haben Gewicht. D'Agostino verweist auf die massive Abwanderung von Talenten aus den USA – ein Druck, der den Gesetzgeber zum Handeln zwingen dürfte. David Sacks, Krypto-Berater im Weißen Haus, signalisierte kürzlich grünes Licht für diesen Monat.

Konkret wird es am 15. Januar: Dann prüft der Bankenausschuss des Senats die Vorlage. Die regulatorische Unsicherheit hatte zuletzt spürbare Folgen – CoinShares bezifferte die Abflüsse aus Krypto-Investmentprodukten Ende Dezember auf 952 Millionen Dollar.

Makro-Umfeld begünstigt Risikobereitschaft

Die Federal Reserve expandierte ihre Bilanz in der Woche bis 24. Dezember um 24,4 Milliarden Dollar – der stärkste Anstieg seit März 2023. Diese "versteckte Liquiditätsspritze" befeuert die Nachfrage nach Risiko-Assets. Bitcoin kletterte zwischenzeitlich auf 90.000 Dollar, spekulative Coins wie Dogecoin (+11%) und Pepe (+25%) legten am Wochenende deutlich zu.

Solche Bewegungen korrelieren historisch mit hohen Handelsvolumina auf Coinbase. Die neue Infrastruktur der "Everything Exchange" soll genau diese Volatilität monetarisieren – über Gebühren in traditionellen wie digitalen Asset-Klassen.

Der nächste Lackmustest steht unmittelbar bevor: Die Senatsanhörung am 15. Januar wird zeigen, ob die regulatorische Blockade tatsächlich bröckelt. Analysten setzen auf ambitionierte Bitcoin-Ziele – JPMorgan nennt 170.000 Dollar für 2026, Standard Chartered 150.000 Dollar. Sollte sich diese Prognose bewahrheiten, wäre Coinbase mit seiner erweiterten Plattform gut positioniert.

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